Standortbestimmung zum Saisonauftakt

(eis) Zum ersten Spieltag in der Volleyball Landesklasse Herren Ost waren der SV-Mühlenberg Strausberg, sowie der 1. VC Wildau zu Gast beim Tabellenführer SV Preußen Frankfurt Oder. Für die Strausberger bedeutete das Spiel gegen den Spitzenreiter eine Bestimmung ihrer Leistungsbereitschaft, die durch intensives Training von Rüdiger Horn gesteigert wurde. Bevor es an die Standortbestimmung der jungen Strausberger ging, konnte das Spiel der Frankfurter Gastgeber gegen den 1.VC Wildau, aus der Sicht des Schiedsgerichtes sehr genau analysiert werden. Der 1.VC Wildau ging sang und klanglos nach ca. 1 Stunde wieder vom Platz, sichtlich deklassiert von den stark agierenden Frankfurtern.
Nun durften die Strausberger Mannen, um den neuen Teamkapitän Marten Riegenring, beweisen, dass die unzähligen Trainingseinheiten und Worte des Trainers Früchte tragen.
Von der Ferne betrachtet, zeigten die Strausberger ein gutes Spiel gegen den Tabellenführer. Die Hinterfeldabwehr agierte sehr gut und das Zuspiel von Daniel Menne zeugte von der Ambition die Saison weit oben abzuschließen. Im Angriff überzeugten vor allem Silvan Radunz und Johannes Baudach.
Aus der Nähe betrachtet, konnte man den Aufschlag der Strausberger Spieler im ersten Satz nur als Punktegeschenkaktionen bezeichnen. Mindestens 6 Erstaufschläge und einige weitere fanden den Weg nicht in das gegnerische Feld. Dass der erste Satz nicht höher als 18:25 verloren wurde, kann man genau deshalb als gutes Ergebnis bezeichnen. Der zweite Satz ist eine Wiederholung des ersten Satzes gewesen, wenn da nicht Johannes Baudach als Außenangreifer für Marten Riegenring gespielt hätte. Am Ergebnis von 18:25 änderte dies nichts und die Spielweise war zeitweise sehr fahrig. Im dritten Satz mit einer weiteren personellen Änderung und einer deutlichen Reduzierung der Eigenfehler konnten die Strausberger sehr gut mithalten. Die Arbeit der Mittelblocker Heiko Fehling und Philipp Kochinka sorgten für die einen oder anderen Kracher im Feld der Frankfurter, während die Außenangreifer Marten Riegenring und Johannes Baudach wirkungsvoll Druck aufbauten. Beim Stand von 22:23 war ein Satzgewinn im Bereich des Möglichen. Es reichte allerdings nicht und der dritte Satz ging mit 25:23 an den Tabellenführer aus Frankfurt/Oder. Das Abschneiden des SV-Mühlenberg gegen Frankfurt muss trotz des eindeutigen 3:0 als sehr gut beschrieben werden. Im Zwischenrundenspiel wird man sich von Frankfurt nicht mehr die Butter vom Brot kratzen lassen, soviel war an diesem Tag gewiss.
So schnell wie man das Spiel gegen Frankfurt verlor, so schnell wurde das Folgespiel gegen Wildau gewonnen. In nur drei Sätzen (25:21, 25:20 und 25:19) konnte der SV-Mühlenberg das Spiel für sich entscheiden. Neben einer erneuten Umstellung im Team wurden die Fehler des ersten Spieles überwiegend vermieden. Die Eigenfehlerrate sank dramatisch und nach mehreren starken Aufschlägen fasste die Mannschaft Mut und kämpfte verbissen um jeden Punkt. Libero Sven Stummer sorgte mit seiner sicheren Annahme für einen geordneten Aufbau und kraftvollen Angriffen. Die gesamte Partie wurde bis auf Anlaufschwierigkeiten im ersten Satz vom SV-Mühlenberg dominiert. Die Wildauer fanden nicht in ihr Spiel und durften nach nur 59 Minuten das Spielfeld niedergeschlagen verlassen.

Für den SV-Mühlenberg Strausberg ist das Ergebnis des Spieltages ein Erfolg. Für das nächste Spiel, das vor heimischer Kulisse am 10. Oktober stattfindet, muss intensiv an der Eigenfehlerquote gearbeitet werden, damit die Bilanz von einem derzeitig guten, in ein klasse Ergebnis geändert werden kann.

3. Spieltag

Der dritte Punktspieltag des SV-Mühlenberg Strausberg, sollte den eingeschlagenen Weg festigen. Rüdiger Horn sagte schon vor dem ersten Spiel, dass es ein schöner Punktspieltag ist und es nicht in Frage steht, gegen den sechs Plazierten VC Storkow 90 und dem letztplatzierten Concordia Buckow 1861, die heiß ersehnten vier Punkte aus dem Spieltag mitzunehmen. Der SV-Mühlenberg gewann gegen Concordia Buckow 1861 mit 3:1 und gegen den VC Storkow 3:0 nach Sätzen.

Im Auftaktmatch gewannen die Strausberger, trotz erheblicher Anlaufschwierigkeiten, knapp den ersten Satz gegen die Buckower. Besonders schwer hatte es Daniel Menne, da die Morgensonne ihm jegliches Zuspiel erschwerte. Nach dem Seitenwechsel konnte sich die Mannschaft um Rüdiger Horn leider nicht weiter beweisen. Sie verloren mit einem Punktestand von 22:25. Aber Buckow war schon immer ein komplizierter Gegner. Personelle Veränderungen und der Kampfgeist sorgten für das Einknicken der Strausberger.
Im vorletzen Satz, konnte sich das Team jedoch von seiner Tiefphase erholen und gewann das Spiel in nur 19 Minuten. Besonders überzeugten Philipp Kochinka im Mittelblock und Silvan Radunz im Außenangriff. Im vierten und letzten Satz gewannen die Gäste mit 25 zu 21. Die nicht überragend spielenden Strausberger haben aber wenigstens mit den drei Siegen wichtige Punkte für die Tabelle gesammelt.

Im zweiten Spiel steigerte sich die Motivation und Kommunikation innerhalb der Mannschaft enorm. Auch die Aufschlagquote hat sich verbessert. Besonders Johannes Baudach hat mit scharfen Top – Spin Aufschlägen eine Reihe von Punkten gemacht. Trotzdem hatten die Storkower im Durchschnitt den konstanteren und besseren Aufschlag. Sven Stummer hat seiner Funktion als Libero alle Ehre gemacht und rettete schon Totgeglaubte Bälle. Die Mittelblocker Heiko Fehling und Philipp Kochinka hatten nun auch mehr Einfluss im Spiel, obwohl sie sich mehr auf das Blocken als auf den Angriff konzentrierten. Ein Spieler meinte: Der Block pflückte die Angriffe wie reife Äpfel. Auch Dietmar Eisemann machte wichtige Punkte indem er für kurze Zeit die Position des Mittelblocks übernahm. Eine wichtige Taktische Unterstützung gab es durch Rüdiger Horn der wichtige Einwechslungen und Auszeiten nahm. Am Ende gewann die Mannschaft des SV-Mühlenberg Strausberg mit 3:0 nach Sätzen. Trotzdem darf sich die Mannschaft jetzt nicht auf den Lorbeeren ausruhen und muss hart an sich arbeiten, um an folgenden Spieltagen gleiche Ergebnisse zu erzielen. Auf Marten Riegenring, dem Mannschaftskapitän und Außenangreifer, muss die Mannschaft, jedoch auch in der kommenden Zeit verzichten, da eine Sprunggelenkfraktur ihm die aktive Unterstützung verwehrt.
Einen besonderen Dank gilt den Zuschauern, die die Strausberger mental stärkten.

Der VC Storkow 90 gewann gegen den gastgebenden Concordia Buckow 1861.

28.11.2009 Doppelter Heimsieg

Am vergangenen Samstag, gewannen die Strausberger mit jeweils 3:0 nach Sätzen gegen die Netzhoppers IV aus Königs Wusterhausen
Im ersten Spiel konnten die Gastgeber nur nach Punkten gegen die Mannschaft aus Königs Wusterhausen überzeugen. Auf dem Spielfeld verkrampfte die Mannschaft nicht nur bei der Annahme sondern auch Mental. Die unbegründete Angst sich zu blamieren forderte schnell verschenkte Punkte seitens der Strausberger. In einer Auszeit lockerte Rüdiger Horn die Mannschaft auf, sodass ein angenehmes Team Play möglich wurde. Auch die positive Kommunikation innerhalb der Mannschaft verhalf zu mehr Motivation. Die Mannschaft des SV – Mühlenberg Strausberg setzte dann aber zunehmend die Trainingsziele der vergangenen Wochen um. Besonders Johannes Baudach schlug die Bälle permanent in das gegnerische Feld und traf immer die vorher erkannten Lücken in der Abwehr der Netzhoppers. Schließlich gewann die Mannschaft jeweils mit 25 zu 14, 11 und 18.
Das zweite Spiel, ein Nachholspiel vom 19.09.2009 gegen die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen, konnte man nicht mit dem ersten Spiel vergleichen. Die Strausberger Mannschaft hatte eine 360° Wendung gezeigt. Schon beim Einspielen war eine sehr Zielstrebige Mentalität wahrzunehmen. Seit der ersten Minute nach dem Anpfiff spielte das Team perfekt zusammen und die Abwehr wühlte noch fast jeden Ball nach oben, sodass ein Punkt erzielt werden konnte. Mit zwei souveränen Topspin - Aufschlagserien hat André Gräber einen nicht mehr einholbaren Vorsprung erkämpft und verhalf der Mannschaft zu einem deutlichen und schnellen 25:08 Sieg. Die klare Überlegenheit durfte aber nicht in Überheblichkeit enden. Im zweiten Satz blieb die Mannschaft deswegen sehr konzentriert und routiniert und setzte sich mit 25:10 durch. Erst im letzten Satz des Tages ließ die Konzentration nach, dennoch wurde dieser Satz sicher mit einem Punktestand von 25:15 gewonnen.
TSGL Schöneiche III gewann jeweils mit 3 knappen Sätzen gegen SG Schulzendorf II.
Insgesamt war es ein sehr erfolgreicher und wichtiger Punktspieltag, bei dem die Routine für kommende Spieltage gefestigt wurde und Punkte für die Tabelle gesammelt wurden.

5.12.2009

Am vergangenen Wochenende verzeichneten die Strausberger Volleyballer des SV - Mühlenberg Strausberg eine schmerzliche Niederlage gegen den 1. VC Wildau II mit 1:3 und gegen den  SV Preußen Frankfurt/Oder mit 1:3.
Die Strausberger verloren im ersten Spiel gegen den vermeidlich schwächeren 1. VC Wildau II. Das Team bemühte sich zwar redlich, konnte aber die hohe Eigenfehlerquote im ersten Satz zu keinem Zeitpunkt reduzieren und verlor deswegen mit 23:25. Nach dem Seitenwechsel und einer kurzen Teambesprechung erstarkte die Mannschaft enorm. Der Block stand perfekt in der Luft, sodass die Bälle, der gegnerischen Mannschaft trotz verschiedener Angriffsvarianten, nicht über das Netz kamen. Falls dies doch mal geschah, fing die Blocksicherung die Bälle vor dem Boden rechtzeitig ab. Bei dem Stand 20:05 auf der Punktetafel addierten sich die gegnerischen Punkte nur aus zwei Angriffen und drei verschlagenen Aufschlägen seitens der Strausberger. Letzteres wurde zwar zunehmend trainiert aber der ersichtliche Erfolg blieb aus. Einen haushohen Sieg gab es trotzdem für die ganz klar dominierende Mannschaft des SV – Mühlenberg Strausberg mit erwähnenswerten 25:09 Punkten. Nach dem Satzausgleich brach die Mannschaft jedoch zusammen. Die Angreifer verfingen sich zunehmend im Netz oder trieben die Bälle zu nah an die Hallenwand. Die Nervosität und Verkrampfung im Oberkörper konnte nicht abgelegt werden, sodass die Annahme nicht überzeugen konnte. Trotz alledem überraschte Jan Fillinger die Mannschaft des 1. VC Wildau II immer wieder mit mittig gelegten oder extrem cross geschlagenen Bällen. Dennoch verlor die Mannschaft mit 14:25 Im letzten Satz wurde die Mannschaft gänzlich aus dem Konzept gebracht. An den Gedanken daran den vorigen Satz verschenkt zu haben und die Angst das Spiel zu verlieren führte zu einer Reihe von eigentlich vermeidbaren Fehlern. Jedoch reichten diese für den 1. VC Wildau II aus und sie schlugen die Strausberger mit 25 zu 20 Punkten.
Im zweiten Spiel war die Aufgabe, den Trainingsfortschritt seit dem ersten Aufeinandertreffen zwischen dem Tabellenführer SV Preußen Frankfurt/Oder und dem SV Mühlenberg Strausberg, zu präsentieren. Der Gegner sollte stark unter Druck gesetzt werden, damit ein gegnerischer Angriffsaufbau unmöglich wird. Diese Risikobereitschaft hatte eine Fehlerquote zur Folge, die aber im Voraus einkalkuliert wurde. Infolge des schnellen Spiels produzierte auch der SV Preußen Frankfurt/Oder einige Fehler. Trotzdem gewann er klar mit (25:15) Punkten. Im zweiten Satz überzeugte besonders die Annahme der Strausberger. Sven Stummer, der Libero der Mannschaft, und der Außenangreifer Johannes Baudach nahmen die Brisanz aus der ausgewogenen Mischung zwischen druckvollen Sprung- und gefährlichen Flatter- Aufschlägen seitens der Frankfurter. Auch das herausragende Angriffsspiel und die spektakuläre Blockarbeit von Heiko Fehling und Philipp Kochinka brachte der Mannschaft den ersehnten ersten gewonnen Satz gegen den SV Preußen Frankfurt/Oder ein (25:22). Nach dem Seitenwechsel ging die Nervosität zurück aber eine gewisse Anspannung blieb erhalten. Sebastian Elischer stellte von Anfang an platzierte Pässe, die die Außen- und Diagonalangreifer in wichtige Punkte verwandelten. Der Gegner ließ sich aber dennoch nicht aus der Ruhe bringen und spielte weiterhin konstant Volleyball. Dieses Derby blieb deswegen bis zur letzten Minute Spannend. Es war ein stetiger Wechsel zwischen aufholen und aufgeholt werden. Gewechselt wurde aber nicht nur der Aufschlag sondern auch die Spieler des SV – Mühlenberg Strausberg. Sie wechselten mit neuen taktischen Informationen vom Trainer Rüdiger Horn ins Feld und Jan Fillinger verhalf bei einem Punktestand von (14:15), Johannes Baudach zu einer kurzen Erholungsphase. Trotz dieser überdurchschnittlichen Teamarbeit verlor die Mannschaft unglücklich mit 26:28. Den erhofften Tie-Break konnten die starke Mannschaft des SV – Mühlenberg Strausberg nicht erreichen, aber trotzdem hat sie ihren starken Kampfgeist gezeigt. Man darf gespannt sein ob die Strausberger den SV Preußen Frankfurt/Oder beim nächsten Mal bezwingen werden.

10.01.2010 - nach Doppelsieg wieder auf Zielkurs

Die 1. Herrenmannschaft des SV-Mühlenberg Strausberg siegte gegen den VC. Storkow und die SG Buckow Reichenberg ohne einen Satzverlust. Mit dieser Leistung zeigten die Strausberger ihr Potential und beschritten wieder den Weg, den man für diese Saison angepeilt hatte, d.h. Platz drei in der Tabelle der Volleyball-Landesklasse Herren Ost.
Das Punkteverhältnis steht bei 18:10, im vergleich zur vergangenen Saison, in der lediglich ein ausgeglichenes Punktverhältnis angestrebt wurde, sind die Trainingserfolge nun greifbar.
Zum Punktspieltag am vergangenen Samstag musste Trainer Rüdiger Horn auf die guten Außenangreifer Johannes Baudach und Silvan Radunz verzichten, die prüfungs- bzw. krankheitsbedingt ausfielen. Auf der Außenposition spielten der Altmeister Jan Fillinger und Teamkapitän Marten Riegenring der nach langer Verletzungspause wieder zur Verfügung steht. Beim Zuspieler konnte Rüdiger Horn allerdings mal wieder aus den Vollen schöpfen, da alle drei Zuspieler, Daniel Menne, Lars Benthin und Sebastian Elischer anwesend und spielbereit waren.
Das erste Spiel gegen den 1.VC Storkow bestritten die Strauberger gewohnt verschlafen. Beim Rückstand von 2:8 wurde der Turbo angeschmissen. Gute Aufschläge von Heiko Fehling und eine gute Blockarbeit konnten zumindest zum 7:8 ausgleichen. Danach spielte der SV-M wieder Sparflamme und ließ den Storkowern zwei, drei Punkte Vorsprung. Bei 20:23 Rückstand sorgte André Gräber mit fünf guten Aufschlägen für die Basis zum überraschenden Satzgewinn. Die Abwehr reagierte zuverlässig, ebenso wie der Angriff. Der Sieg war da, aber der Nachgeschmack blieb fade, weil der Beginn viel zu fahrig angegangen wurde. Im zweiten Satz agierte der SV-M wesentlich besser. Das eigene Spiel war etwas langsamer als gewohnt, dafür allerdings auch fast frei von den üblichen Eigenfehlern. Die Zwischenstände von 10:8; 20:16 und der Sieg beim Stand von 25:19 sprechen da für sich. Dieser Satzgewinn war ein Arbeitssieg. Im dritten Satz und letzten Satz konnte der SVM mit 25:23 überzeugen. Die Gäste aus Storkow brachten den SV-M im Schlussteil dabei noch mal stark in Bedrängnis. Problematisch war vor allem die Abwehr einfacher, gelegter Bälle, bei denen oftmals niemand die Muße hatte sich zu bewegen. Im Gegenzug konnte der Angriff und die Blockarbeit überzeugen. Der SV-M bat nach nur einer Stunde und 7 Minuten den zweiten Gegner des Tages auf den Platz.
Dieser war der gute alte Lokalrivale SG Buckow-Reichenberg, wobei als „alt“ nur Volker Puhlmann und Erwin Wetzel bezeichnet werden könnten, denn die Mannschaft besteht zum Großteil aus jungen, neuen Spielern die aus strausberger Jugendmannschaften hervorgegangen sind. Die Mannen des SV-M zeigten auch den Buckow/Reichenbergern, wer Herr im Hause, besser in der Halle ist und siegten glatt in 3 Sätzen. Der SV-M spielte dabei unbeeindruckt auf, holte pro Service mindestens zwei Punkte und ließ die SG Buckow/Reichenberg nur zum Schluss rankommen. Sebastian Elischer spielte bis zur Mitte des Satzes gut zu, bevor die Fehlerrate zu groß wurde und Daniel Menne für ihn kam. 25:22 hieß es dann nach 20 Minuten. Der zweite Satz war ebenfalls eine sichere Sache. Nach einem anfänglichen Rückstand bei 1:4 wurde gekämpft, ausgeglichen und überholt. Sichere, platzierte Aufschläge auch von Marten Riegenring sorgten für Luft und ein schnelles Ende beim Stand von 25:14. Der dritte Durchgang lief dann auf beiden Seiten alles andere optimal. Der SV-M konnte sich mit Müh und Not an Buckow dranheften. Beim Stand von 10:13 und einer Auszeit durch Rüdiger Horn flammte neuer Mut auf. Darauf folgend brachten die 7 guten Angaben von Jan Fillinger und eine mannschaftliche Gesamtleistung die Führung zum 18:15. Weitere 6 gute Aufschläge von Dietmar Eisemann, der nur zum Aufschlag Phil Kochika ersetzte, ermöglichten den Satzball der jedoch im Spiel verloren wurde. Erst die Abnahme des Buckower Service brachte den Gesamtsieg. Der Doppelsieg war damit in der eigene Halle perfekt. (tm)

SV Mühlenberg Strausberg schickt Aufstiegsaspirant

Schöneiche, 6.3.2010
Die Herren des SV Mühlenberg siegten am vergangenen Sonnabend deutlich 3:0 gegen den TSGL Schöneiche III. Der TSGL verliert dadurch die Möglichkeit auf den 1. Tabellenplatz und muss, um in die Landesliga aufsteigen zu können, die Relegationsspiele gewinnen.

Das Saisonziel der Strausberger mindestens den 3. Tabellenplatz zu erreichen, wurde mit dem Sieg gegen den TSGL Schöneiche III perfekt gemacht. Es war ein Arbeitssieg, bei dem die Mannschaft konsequent ihre Stärken ausspielte. Das gesamte Potential der Mannschaft war schon in den letzten Spielen erkennbar. Jedoch fehlte immer die Konstanz „den Stiefel durchzuspielen“. Dementsprechend hatte Trainer Rüdiger Horn das Training angepasst und die Mannschaftsschwächen gezielt abgebaut.
Strausberg überzeugte daher gegen den TSGL Schöneiche III auf der ganzen Linie und machte, nach dem obligatorischen Anfangsrückstand von 2:5, ordentlich Dampf. Die schnellen Kurzangriffe von Jan Fillinger und Johannes Baudach nach der ersten Annahme ließen der Mannschaft aus Schöneiche keine Luft. Der SV-Mühlenberg agierte geschlossen. Fehler einzelner Spieler wurden vom Rest der Mannschaft ausgeglichen. Die Spielstände im ersten Satz von 11:7, 18:14, 23: 21 und 25:22 für Strausberg entsprachen den Kräfteverhältnissen zu Gunsten der Strausberger Mannen, die verdient diesen Satzgewinn verbuchten.

Im zweiten Satz legte der SV-Mühlenberg einen klassischen Fehlstart hin. Beim Stand von 0:4 wurde dann die Bremse gezogen und wieder befreit aufgespielt. Der Spielverlauf konnte nur als energisch und kampfeslustig auf beiden Seiten bezeichnet werden. Zuspieler Daniel Menne setzte seine Angreifer exzellent in Szene, wofür sich diese mit schnellen Punkten bedankten. Gleichzeitig hatten die Strausberger Mittelblocker Phil Kochinka und Dietmar Eisemann am Netz die Oberhand. Libero Sven Stummer sorgte bei der Feldabwehr für so manchen Glanzmoment und hatte immer die Hand zwischen Boden und Ball. Die wirkliche Sensation war zum greifen Nahe. Der SVM feierte jeden Punkt mit viel Spielfreude, was in dieser Saison eher eine Seltenheit war. Nach kurzer Verlängerung war der 2. Satzgewinn beim Stand von 29:27 auf der Strausberger Seite zu verbuchen.
Im dritten und letzten Satz spielten die Schöneicher stärker auf, denn sie wussten, dass nur sie etwas verlieren konnten. Der SVM hinkte laut Punktetafel hinterher. 9:11 und 13:17 für Schöneiche waren Argumente den Turbo der Strausberger zu zünden: Marten Riegenring. Für das heutige Spiel ausnahmsweise als Diagonalangreifer eingesetzt, sorgte er mit 6 sicheren, scharfen Aufschlägen für den Führungswechsel und die positivere Grundstimmung. Der SVM hatte das Spiel praktisch in der Tasche als es 24:20 stand, jedoch konnte Schöneiche sich noch mal aufbäumen, bevor bei 27:25 der Gesamtsieg der Strausberger gefeiert wurde.

Schöneiche spielte anschließend ein sicheres Spiel gegen Schulzendorf und gewann 3:0.
Im letzten Spiel des Spieltages mussten sich die Strausberger noch Schulzendorf stellen, die nicht mit leeren Händen den Heimweg antreten wollten. Die Motivation der Schulzendorfer war entsprechend hoch, jedoch fehlte der Biss die 2 Punkte zu ergattern. Die ersten beiden Sätze gingen relativ gefahrlos an die Gäste aus Strausberg. Im dritten Satz sorgten wenige Eigenfehler der Strausberger für eine Führung der Schulzendorfer. Eine Auszeit und die Besinnung auf die Worte des Trainers sorgten dann für ein ruhiges Aufholen des SVM. Eine starke Blockarbeit und schnelle Angriffe zwangen schließlich die Schmetterlinge aus Schulzendorf in die Knie. 3:0 verkündete die Anzeigetafel am Ende und belohnte den SV-Mühlenberg für die Mühen des Trainings in der gesamten Saison.

Am nächsten Samstag (13.3.2010) findet das letzte Punktspiel der Saison für die Strausberger in Storkow statt.
(th)

Auftaktsieg des SV-Mühlenberg in der Landesklasse

Mannschaft Volleyball Herren 1

18.9.2010. Die erste Herrenmannschaft des SV-Mühlenberg Strausberg war am vergangenen Sonnabend zum ersten Punktspiel der Saison 2010/11 beim SV Prieros Dahme zu Gast. Der Gastgeber gab im Spiel gegen die Red Cocks aus Frankfurt / Oder alles und gewann 3:0 nach nur 75 Minuten.
Nun mussten die Strausberger gegen den wohl bekannten 1.VC Wildau bestehen. Das Spielprotokoll liest sich wie ein Krimi. Die Strausberger starteten den ersten Satz mit einer schnellen 10:3 Führung und untermauerten so den Anspruch auf die Führungsposition in der Landesklasse. Der Wildauer Außenangreifer Wilksch zauberte dann jedoch eine Aufgabenserie aus dem Ärmel der fast den Einstand brachte und die Strausberger Mannen auf den Boden der Tatsache zurück. Das Spiel ist erst bei 25 Punkten zu Ende und bis dahin hieß es kämpfen. Besonders stark war die Abwehr im Hinterfeld, wenn ab und an ein Ball am mauerartigen Block vorbei gespielt wurde. Im Angriff kamen André Gräber, Marten Riegenring und Martin Klimek nach und nach immer besser in Fahrt, was aber am Ergebnis des ersten Satzes bei 25:23 für Strausberg noch nicht zu erkennen war.
Den 2.Satz begannen die Strausberger verhalten. Bis zum 8:7 für Wildau, als Daniel Menne eine vierer Aufschlagserie durchbrachte, die dann überwiegend durch eine gute Blockarbeit von Phil Kochinka gesichert werden konnte. Der Aufbau beim SV-Mühlenberg wollte heute nicht so flüssig gelingen, was vereinfacht gesagt eine hohe Eigenfehlerquote bedeutete, von der 1.VC Wildau profitierte. Nichts desto trotz gewann Strausberg verdient den 2. Satz mit 25:19. Im dritten Satz zeigte der 1.VC Wildau Nerven und Strausberg reduzierte die Eigenfehler gen Null. Das Ergebnis war ein Satz- und Spielgewinn mit 25:12. Damit zeigte der SV-Mühlenberg eindrucksvoll die eigene Spielstärke, lediglich an den gezeigten Schwächen muss noch gefeilt werden. Gelegenheit dazu wird es am nächsten Sonnabend beim Heimspiel geben. Strausberg empfängt den VC Storkow und die Netzhoppers KWh III, in der Halle am Theodor-Fontane-Gymnasium, um 11 Uhr. (eis)

1. Heimspiel der Saison 2010/2011

Jan contra Block (Archivbild)

Am zweiten Punktspieltag der Saison trafen die 1. Herren des SV Mühlenberg Strausberg zu Hause auf den VC Storkow und auf die dritte Mannschaft der Netzhoppers aus Königswusterhausen.
Zu Beginn mussten unsere Jungs ihre Fähigkeiten gegen die Truppe aus Storkow beweisen. Im Vorfeld des Spiels gab Rüdiger Horn, der Trainer von Strausberg, die Marschrute vor. Es sollte ein klarer 3:0 Erfolg sein, um eine weitere Duftmarke in der Landesklasse Ost zu setzen. Diesen Anforderungen könnte die Mannschaft leider nicht gerecht werden. Denn gegen gewohnt routinierte Spieler des Storkower VC kamen schwach spielende Strausberger im ersten Satz nicht an. Dieser war von vielen Fehlern und Nervosität geprägt, sodass Storkow den Satz mit 25:19 gewann. Den folgen Durchgang konnte dann Strausberg jedoch für sich entscheiden und damit war das Spiel wieder völlig offen. Der dritte Satz zeichnete durch viel Kampfgeist auf beiden Seiten aus. Das zeichnete sich dann auch im Ergebnis von 30:28 wider, mit dem besseren Ende für Strausberg. Nun war der buchstäbliche Knoten geplatzt und die Heimmannschaft deklassierte die Storkower mit 25:14. Am Ende blieb es ein eher mittelklassiges Spiel, welches die Gastgeber mit 3:1 für sich entscheiden konnten.
Im zweiten Spiel, dem eigentlichen Höhepunkt des Spieltages trafen die Strausberger Mannen dann auf den Absteiger aus Königswusterhausen. Die stark besetzten Netzhoppers zeigten im ersten Satz ihr ganzes spielerisches Können, wodurch Strausberg arge Probleme hatte mitzuhalten.
Im zweiten Satz fassten sich die Mühlenberger ein Herz, mit viel Mut und mannschaftlicher Stärke errungen sie den knappen Satzgewinn mit 25:23. Die letzen beiden Sätze dominierten dann wieder die Netzhoppers. Der Sieg des Spiels ging mit 3:1 an Königswusterhausen. Bei Betrachtung des letzten Spiels wird klar, dass am Ziel des Aufstiegs kein Weg an den Netzhoppers vorbei führen wird. Weitere Begegnungen der beiden Teams kann man mit Spannung erwarten.
(tm)

SV-Mühlenberg zu Gast in der Oderstadt

Angriff entschärft

Der SV-Mühlenberg Strausberg bestritt sein 3. Saisonspiel in Frankfurt/Oder und setzte sich gegen die Gastgeber Red Cocks Frankfurt/Oder und den SV Schulzendorf II durch.

Das Spiel des SV-Mühlenberg Strausberg gegen die Gastgeber kennzeichnete wenig Durchsetzungsvermögen der Gäste. Die Devise „kraftvoll beginnen“, die Strausbergs Trainer Rüdiger Horn ausgegeben hatte, wurde von den Spielern aber nur bis zum Stand von 8:2 befolgt. Eine Auszeit verschaffte den Oderstädtern dann wieder Luft den Anschluss zu finden. Der SV-Mühlenberg konnte sich im ersten Satz trotz klarer taktischer und spielerischer Überlegenheit, nicht weit absetzen, da in Summe nicht weniger als sechs erste Aufgaben das gegnerische Feld erreichten. Der Satz endete trotz der vielen Eigenfehler mit 25:19 für die Gäste aus Strausberg. Im zweiten Satz zeigten die Strausberger dann richtig Nerven und starteten mit großem Rückstand, um dann aufzuholen. Beim Stand von 11:11 wechselte Rüdiger Horn Daniel Menne für den bis dahin gut agierenden Sebastian Elischer ein. Dadurch allein konnte noch keine Führung erzwungen werden. Das Problem der Strausberger war erneut die Aufgabe, wobei der Gegner hier 7-mal (fast in Folge) Punkte geschenkt bekam. Beim Stand von 17:18 für den SV-M ersetzte Martin Klimek Jan Fillinger. Das Blatt wendete sich nur leicht zu Gunsten von Strausberg. Am Schluss bleibt ein ernüchterndes 25:22 für Strausberg, mit dem vor allem Strausbergs Trainer nicht sehr zufrieden war. Gerade diese Eigenfehler sollten durch das Training der letzten Tage eliminiert worden sein. Die schweißtreibenden Stunden waren jedoch nicht umsonst und Strausberg zeigte im dritten Satz kaum einen Fehler, mit dem Resultat von 25:11 nach nur 17 Minuten. Die Frankfurter Angreifer fanden nur wenige Lücken im Block der Strausberger, der durch David Voß und Heiko Fehling gestellt wurde. Marten Riegenring, André Gräber und Martin Klimek komplettierten den Angriff, während Sven Stummer fast jeden Ball in der hinteren Abwehr sicher hochbrachte. Alles in allem zeigten die Strausberger im dritten Satz, dass sie in dieser Besetzung eine ordentliche Leistung bringen konnten.
Die zweite Partie, Schulzendorf gegen Frankfurt, ging an Schulzendorf mit 3:0. Frankfurt bleibt nach diesem Spieltag immer noch auf dem letzten Tabellenplatz.
Im letzten Spiel des Tages hieß es für Strausberg wichtige Punkte einzufahren im Kampf um die Tabellenspitze. Die Partie wurde auf beiden Seiten hoch motiviert begonnen. Nach dem 1:0 für Strausberg lief allerdings nichts mehr. Einer guten Strausberger Annahme folgte ein ordentliches Zuspiel und dann, kam nichts. Die Strausberger Angreifer versiebten durch die Bank weg einen Angriff nach dem anderen, ohne dass ein Gegnerischer Spieler großartig etwas dazu tun musste. Schulzendorf tankte Mut und spielte gänzlich befreit auf. Die nacheinander folgenden Punktestände von 8:1, 11:5, 18:10, 21:12; 24:17 für Schulzendorf, dämpften die Euphorie der Strausberger gewaltig. Den Satzverlust vor Augen, wechselte Rüdiger Horn beim Stand von 18:24 Dietmar Eisemann für David Voß ein, der gerade zur Aufgabe gehen wollte. Ziel der Aktion war es, seiner Mannschaft durch sichere Aufgaben, die Möglichkeit zu bieten ihr Selbstvertrauen wiederzubeleben. Nach 6 sicheren Aufschlägen von Eisemann, 2 Auszeiten der Schulzendorfer und einer exzellenten Gesamtleistung der Strausberger Mannschaft stand es 24:24. Strausberg war dran, das Selbstvertrauen wieder da, aber leider schlug Dietmar Eisemann den verflixten 7.Ball ins Aus und verpasste die Chance die Überraschungswende herbeizuführen. Die Schmetterlinge aus Schulzendorf erkämpften noch einen weiteren Punkt und damit den verdienten Satzgewinn. Der zweite Satz begann auf beiden Seiten kampfbetont, als beim Stand von 5:4 für den SVM Martin Klimek mit sehr harten Aufschlägen eine 11:4 Führung brachte, die bis zum Satzgewinn auf 25:14 ausgebaut werden konnte. Im dritten Durchgang erstarkte Schulzendorf nur noch kurz und der SVM siegte 25:18. Der vierte und letzte Satz wurde bis zum Satzball vollständig vom SV-Mühlenberg dominiert. Der Endstand von 25:13 zeugte von Kondition und Können, sowohl von den Spielern als auch von den mitgereisten Fans und verletzten Spielern, wobei letztere brennend gerne auf dem Spielfeld ihren Beitrag zum Sieg beigetragen hätten.
Der SV-Mühlenberg rangiert mit dem Auswärtsdoppelsieg im Spitzentrio der Volleyball-Landesklasse Ost.

6.11.2010 Doppelsieg für Mühlenberg

Archivbild

Am letzten Spieltag der ersten Spielrunde trat Concordia Buckow vor Heimischer Kulisse gegen den SV Prieros und SV Mühlenberg Strausberg an.
Im Ersten Spiel gegen den SV Prieros konnte Buckow die ersten beiden Sätze für sich entscheiden, bevor die letzten Spieler von Prieros überhaupt die Halle gefunden hatten. Frisch verstärkt mit einem starken Diagonalangreifer, gab sich Prieros keine Blöße und gewann den dritten Satz 25:19.
ImVierten Satz bekam Gastgeber Buckow wieder Aufwind. Effektive Punkte und eine nervöse Prieroser Mannschaft, gegen die zum Schluss sogar eine rote Karte verhängt werden musste, brachten die Stimmung zum Kochen und Spannung in das Match. Mit viel Glück gewann Prieros den 4. Satz. Im darauf folgenden Tie Break konnte sich Buckow letztendlich durchsetzen mit 16:14 Punkten.
Im zweiten Spiel des Tages folgte das lang ersehnte Lokalderby SV Mühlenberg gegen Concordia Buckow, das der SV Mühlenberg diesmal mit großer Sicherheit 3:0 gewann. Den Spielern von Buckow steckte noch der 5 Satz Sieg in den Knochen und die Strausberger waren zu hoch motiviert, als dass sie diese Chance verstreichen lassen konnten. Zu 17, zu 16 und zu 17 gewann der SV-M die Sätze. Buckow hielt in Satz zwei und drei lange dagegen, knickte aber jeweils in der Hälfte ein.
Die letzte Ansetzung des Tages hieß Strausberg gegen Prieros. Die junge Mannschaft aus Prieros hatte in der Hinrunde den Netzhoppers das Leben schwer gemacht. Wenn Strausberg diese Mannschaft in den Griff bekam und noch die Netzhoppers, dann ist dem Aufstieg Tür und Tor geöffnet. Vor dem Abend kommt der Tag und der war anfangs sonnig für Strausberg. Der erste Satz wurde wie im Flug gewonnen mit 25: 13. Die in Summe 11 Aufschläge von André Gräber brachten Strausberg in eine druckvolle Startposition. Trainer Rüdiger Horn konnte seine Mannschaft in Bestform erleben, wobei die viel thematisierten Eigenfehler ausblieben. Abwehr, Aufbau und Angriff waren makellos.

Der zweite Satz startete etwas verhaltener, aber noch mit genug Kraft, die Mannschaft aus Prieros nach dem 14:14 und zwei Auswechslungen hinter sich zu lassen. Der Endstand bei 25:17 war eine beeindruckende Leistung der Angreifer Martin Klimek, Marten Riegenring und André Gräber, die von Daniel Menne mit guten Pässen versorgt wurden. Im dritten Satz setzten einige Fehler bei Strausberg ein. Ungenaues Zuspiel, verschlagene Aufschläge und Fehler im Angriff ließen der Mannschaft aus Prieros Luft zum Atmen. Die reich bestückte Auswechselbank von Strausberg rotierte ins Feld, ohne das Blatt wenden zu können. Selbst die finale Auszeit beim Stand von 23:23 und eine emotionale Ansprache von Rüdiger Horn an die Mannschaft, das eigene Spiel wieder durchzuziehen, fruchteten nicht. Prieros gewann knapp mit 25:23 und versetzte Strausberg ein blaues Auge. Der vierte Satz lief mit einer anfänglichen Führung wieder besser. Ab dem 13:13 wendete sich das Blatt, Prieros übernahm die Führung und alles deutet auf einen Satzsieg und somit Tie Break hin. Trainer Horn erkannte die Notwendigkeit einer Verschnaufpause der stärksten Spieler und holte fast die komplette Ersatzbank aufs Feld, um den ausgewechselten Zeit zu geben. Die frisch eingewechselten kämpften und gaben den Satzverlust erst bei 19:25 Punkten aus der Hand. Die komplette Mannschaft aus Prieros hatte zum Beginn des Tie Break 9 Sätze in den Knochen und konnte sich nach dem letzten Aufbäumen im 4. Satz nicht mehr richtig wehren gegen die zur Ruhe gekommenen und nun fast gnadenlos aufspielenden Strausberger. Die Taktik von Rüdiger Horn ging auf. Beim Seitenwechsel hatte Prieros nur 3 Punkte, die in der Schlussphase auf 8 anwuchsen. Der SV-Mühlenberg macht nach 108 Minuten eines packenden Volleyball-Krimis den erneuten Doppelsieg perfekt und rangiert weiter unangefochten auf Platz zwei der Tabelle.

Spieler Strausberg: Daniel Menne, Sebastian Elischer, Sven Stummer, Martin Klimek, Phil Kochinka, David Voß, André Gräber, Dietmar Eisemann, Marten Riegenring, Patrik Seelig, Jan Fillinger, Heiko Fehling, Lars Bethin
(eis)

Auswärtsspiel gegen den 1.VC Wildau

Das Auswärtsspiel des SV-Mühlenberg am vergangenen Samstag fand bei den Netzhoppers in Königs-Wusterhausen statt. Die Netzhoppers entschuldigten sich als erstes für ihren Ausrutscher gegenüber dem SV-M am 4.12.2010.
Der Spieltag war ein Kreuzvergleich, bei dem die Gastgeber aus Königs-Wusterhausen gegen die Schulzendorfer Schmetterlinge antraten und danach der SV-Mühlenberg Strausberg gegen den 1. VC Wildau. Die Gastgeber erreichten ein sauberes 3:0 gegen Schulzendorf und stellten das Schiedsgericht für das zweite Spiel des Tages. Der SV-Mühlenberg begann das Spiel gegen den 1.VC Wildau konzentriert und machte wenige Fehler. Schnelle Angriffe und eine saubere Annahme, in der sehr niedrigen Halle, sicherten einen Satzgewinn mit 11 Punkten Vorsprung. Im zweiten Satz spielte Wildau konstant weiter, allerdings knickte die Leistung von Strausberg erheblich ein, nachdem das Zuspiel oft ungenau kam und die Angreifer versuchten das

Netz zu demontieren. Aus einem 14:8 Vorsprung wurde ein 18:18 Einstand. Strausberg lief nur noch mit und musste einen Satzball abwehren, bevor beim Stand von 27:25 der Satzgewinn erkämpft wurde. Im dritten Satz ging so ziemlich alles daneben, außer der Annahme, die sicher im eigenen Feld gehalten wurde. Selbst Auswechslungen konnten das Blatt nicht wenden und der Satz ging 19:25 verloren. Trainer Horn sendete einen Weckruf durch die Reihen beim Seitenwechsel und hob die Konzentration für den 4. Satz. Eine Aufschlagserie von Daniel Menne und eine ausgezeichnete Blockarbeit sicherten die Basis des Satzgewinns, der von den Angreifern perfekt gemacht wurde.
Mit einem überragenden 25:10 und 3:1 nach Sätzen verabschiedeten sich die Strausberger, um am Samstag den 18.12. in der eigenen Halle die Schulzendorfer und die Frankfurter Red Cocks zu empfangen. (tm)

18.12.10: Aufstiegschance durch Doppelsieg bewahrt

Der SV-Mühlenberg Strausberg siegt mit guter Leistung beim vorweihnachtlichen Punktspiel gegen den 1.American Football Verein Ff/O Red Cocks und den SV Schulzendorf II. Zuspieler Sebastian Elischer verletzte sich zwar bei der Erwärmung, spielte aber trotz der Zerrung im Oberschenkel ausgezeichnete Pässe. Im ersten Durchgang gegen den SV Schulzendorf II taten sich die Strausberger Mannen um Kapitän Sven Stummer noch etwas schwer und spielten nicht befreit auf. Beim Stand von 7:7 platzte dann der Knoten mit einer Aufschlagserie von Martin Klimek und bescherte eine 14:7 Führung, die bis zum 25:19 Satzgewinn gehalten wurde. Der zweite Durchgang war ausgeglichener, zumindest wenn man der Punktetafel glauben schenkte. In Wahrheit ließen sich die Strausberger jedoch etwas hängen, weil sie zu übereifrig agierten und eine hohe Eigenfehlerquote zeigten. Viele gute Chancen wurden so vergeben und ein Absetzen vom Gegner wurde dadurch erschwert. Eine Auszeit bei 18:19 durch Trainer Rüdiger Horn brachte die Wende und den nötigen Schub, um das Spiel 25:21 zu gewinnen. Im dritten und letzten Satz der Partie zeigten die Strausberger Angreifer wie offensives Volleyball gespielt wird und dass auch platziert gelegte Bälle ihre Wirkung nicht verfehlen. Ab dem 8:8 gab es dann auch kein Halten mehr. Die gesamte Mannschaft lief zur Topform auf. Platzierte Angabenserien der Strausberger hielten den Druck konstant hoch. Schulzendorf versuchte sich zu wehren, scheiterte aber am Block oder dem guten Hinterfeld in dem Strausbergs Libero Sven Stummer wie immer brillant die Bälle nach vorn brachte. Der Stand von 25:13 spricht für die gute Mannschaftsleistung und sehr gute Angriffe von Klimek, Seelig, Kochinka und Fillinger.
Einer Hin, zwei im Sinn, ging es nun an die etwas schwächeren Gäste aus Frankfurt Oder. Die Unerfahrenheit ist der Truppe noch immer anzumerken, aber auch, dass sie in ihrer ersten Landesklassesaison schon dazugelernt haben. Die Hauptschwäche der Frankfurter war es den Ball unter Kontrolle zu bekommen, um überhaupt Druck aufzubauen. Der SV-Mühlenberg Strausberg hatte im ersten Satz keine Probleme und schickte die Oderstädter mit nur 8 Punkten in den Seitenwechsel. Frankfurt konnte im Prinzip nicht reagieren, weil nur 6 Spieler angereist waren. Der zweite Satz endete ohne große Überraschung 25:10 für Strausberg. Als Trainingsspiel war die Leistung ganz annehmbar, allerdings gab es auch auf der Strausberger Seite zu viele Probleme, die ein starker Gegner sicherlich hätte ausnutzen können. Verstellte Bälle und Lücken im Block sind Fehler die in den nächsten Spieltagen nicht mehr auftreten dürfen. Trainer Horn reagierte und so lieferte nun Daniel Menne die Pässe, um den makellosen Sieg perfekt zu machen. Patrick Seelig legte zur Verdeutlichung der Überlegenheit eine Aufschlagserie hin, bei der viele Bälle vom Gegner in Richtung Wand abprallten. Phil Kochinka ließ es über Mitte ordentlich krachen, bis es 23:15 und schließlich 24:16 hieß. Der routiniert sichere Aufschlag von Eisemann wurde von den Gästen aus Frankfurt zwar angenommen und zugespielt, blieb allerdings im Netz hängen und bescherte den Strausbergern ihren unbefleckten Sieg vor heimischem Publikum.
Im Spiel der Gäste lieferten sich die Frankfurter und Schulzendorfer ein gutes Match, wobei die jungen Frankfurter auch den ersten Satz knapp gewannen. Im zweiten Satz verletzte sich ein Frankfurter bei einer Aktion am Netz am Fuß und konnte nicht mehr weiterspielen. Frankfurt war nur mit 6 Spielern angereist und verlor damit regelkonform das Spiel 3:1 leider etwas früher als erwartet. (eis)

MOZ: 23.12.2010

Aufstieg weiter im Visier

Tabellenplätze am 19.12.2010

Platz Mannschaft Spiele Sätze Punkte
1 Netzhoppers KWh III 14 41:7 26:2
2 SV Mühlenberg Strausberg 12 34:10 22:2
3 SV Prieros Dahme 13 31:22 16:10
4 SV Schulzendorf II 14 26:24 14:14
5 1. VC Wildau II 12 22:22 12:12
6 Concordia Buckow 1861 12 13:30 6:18
7 1. American Football Verein Ff/O. Red Cocks 13 10:35 4:22
8 VC Storkow 90 12 7:34 2:22

Zwei Spiele- zwei Siege

Tabellenstand 10.01.11

Der SV-Mühlenberg erspielt sich wieder zwei Siege und stabilisiert den zweiten Platz in der Tabelle.
Kämpfen und Siegen lautete der Spruch des Tages von Strausbergs Trainer Rüdiger Horn, trotz der angeschlagenen oder ausgefallenen Zuspieler Menne und Elischer. Gastgeber Prieros sah in der ersten Phase nur wenig Sonne. Strausbergs Zuspieler Lars Bethin feierte seinen Ersteinsatz und machte seine Sache recht ordentlich. Erst beim Stand von 9:2 für unsere Strausberger Helden machte sich ein Tief in der Mannschaft breit, das überwiegend Eigenfehler regnen ließ, bis zum 9:7. Eine Auszeit vertrieb die dunklen Wolken. Strausberg behielt nun bis zum Satzgewinn einen Vorsprung von mindesten zwei Punkten. Zuspieler Bethin hatte sich bei seinem Debüt sehr gut verkauft und durfte den Schluss des Spiel allerdings von der Bank aus erleben.
Im zweiten Durchgang kam Prieros besser ins Spiel, nutzte die Eigenfehler von Strausberg. Zu einer Führung der Gastgeber reichte das dennoch nicht. Im letzten Drittel des Satzes verloren Strausbergs Angreifer das Ziel aus den Augen und ließen Prieros vorbeiziehen.
Auch der frisch eingewechselte Lars Bethin konnte die Angreifer nicht in eine bessere Position bringen. Lustlos verlor Strausberg den zweiten Satz, um vom Trainer Horn beim Wechsel den Kopf gewaschen zu bekommen. Es musste sich etwas ändern. Trainer Horn änderte die Aufstellung. André Gräber und Martin Klimek wechselten die Plätze für den dritten Satz, Daniel Menne spielte weiter zu. Der Plan ging auf, als André Gräber als Linkshänder immer wieder am gegnerischen Block vorbei ungehindert Punkte machen konnte. Die gesamte Strausberger Mannschaft hatte sich gefangen. Der dritte Satz endete mit souveränen 25:16 Punkten. Der vierte und letzte Satz dieses Spiels war noch kürzer. Strausberg gab nur 15 Punkte ab. Die Mittelblocker David Voß und Phil Kochinka leisteten ganze Arbeit, stoppten viele gegnerische Angriffe schon an der Netzkante und konnten so oftmals direkt punkten. Nach nur 81 Minuten und 3:1 nach Sätzen, war der Tabellendritte Prieros von den Mannen aus Strausberg klar besiegt worden.
Gastgeber Prieros schlug sich im folgenden Match gegen

Concordia Buckow eher glanzlos aber immerhin sauber mit 3:0 und konnte das Heimspiel für die Fans doch noch etwas ruhmreich gestalten.
Im anschließenden Lokalderby zwischen Strausberg und Buckow galt es nun für die Strausberger eine saubere Trainingsleistung abzurufen.
Die Mannschaftszusammensetzung mit Bethin im Zuspiel, Voß und Fehling in der Mitte , Klimek und Gräber auf Außen, sowie Riegenring als Diagonal hatte so noch nicht gespielt. Auf dem Platz war das nicht zu merken. Eine konstante Leistung im Block war wieder einmal die Voraussetzung für die Strausberger Überlegenheit. 25:17 ging der Satz an den SV-M. Buckow hielt gut dagegen, tanke im zweiten Satz mehr Mut und sogar noch eine Schippe drauflegen. Gegen die 13 Aufgaben von Riegenring mit einer nachfolgenden Strausberger-Blockmauer war kein Kraut gewachsen. In der Serie schaltete der SV-M auf Minimalbetrieb und verpasste es rechtzeitig aufzuwachen, als der Buckower „Gegenschlag“ in Form einer Aufgabenserie durch die Reihen fegte und zu unnötigen Fehlern der Strausberger verleitete. 16:12 stand es nach nur 6 Wechseln des Aufschlags für Strausberg. Menne kam für Bethin und brachte etwas mehr Ruhe in die Mannschaft. In der Folge stabilisierte sich der Aufbau und Angriff. Der Vorsprung wurde mehr oder minder ins Ziel getragen, wenn man von den hammerharten Angriffen Klimeks absieht, die mit Sicherheit Farbe von der Angrifflinie kratzten. Der zweite Satz endete 25:20. Im dritten Durchgang konnte Buckow nichts mehr dagegen halten. Immer wieder punkteten Klimek, Riegenring und Gräber, sehr gut bedient durch Bethin, während Fehling und Voß die Mitte dicht machten und Stummer die Abwehr hochhielt. In der ungefährdeten Schlussphase kam nach langer Verletzungspause Johannes Baudach ins Feld, um den Sieg gebührend mitzufeiern. Der Satz endete nach 14 Minuten mit einem überzeugenden Ergebnis von 25:11 für Strausberg.
Der SV-Mühlenberg Strausberg bleibt mit diesem Doppelsieg weiterhin an Stelle 2 der Tabelle und wird, wenn das Heimspiel gegen den 1.VC Wildau am 22. Januar erfolgreich bestritten wird, die Tabellenspitze übernehmen.

Spieler Strausberg:
Bethin, Menne, Baudach, Riegenring, Gräber, Eisemann, Voß, Fehling, Kochinka, Stummer, Elischer, Klimek
(eis)

Unsere Fans fahren am 19.02.2011 nach KW!

Am 19.02,11 findet das "Schicksalsspiel" Volleyball zwischen den Teams KWh III und unserer Mannschaft Herren I, SV Mühlenberg e.V., in Königs Wusterhausen ab 11:00 Uhr statt. Wer dieses Duell gewinnt, ist fast schon Aufsteiger in die Landesliga.
Wer Lust hat, bei diesem wichtigen Kampf unseren Spielern den Rücken mit viel Applaus zu stärken, gibt bitte bis zum 13.02.2011 Bescheid, entweder über die Sektionsleiter oder direkt an den Vorstand. Eine Anreise Fans des SV Mühlenberg in Fahrgemeinschaften oder per Bus wäre dann besser zu organisieren.
Hinweis: Das Spiel findet in der Sporthalle der Gesamtschule Johann Gottfried Herder, Königs Wusterhausen, Erich-Weinert-Str. 9 statt. Turnschuhe bitte mitbringen!
(ck-jw)

Volleyballturnier des R/W Fredersdorf am 28.5.2011

28.5.2011 Turnier R/W Fredersdorf

(Vorbereitung auf die Landesliga 2011/2012)
Wie schon in den vergangenen 3 Jahren folgte die erste Herrenmannschaft dem Ruf aus Fredersdorf zum Volleyballturnier von Rot-Weiß Fredersdorf. Die Auslosung brachte die Mannen aus Strausberg in eine Gruppe mit Rotation Prenzlauer Berg, R/W Fredersdorf 1 und Energie Cottbus. Das Spielniveau entsprach dem der Landesklasse.
In den Vorrundenspielen konnte der SVM lediglich gegen die alten Herren von Rotation 2 Sätze gewinnen. Gegen Fredersdorf und Cottbus musste je ein Satz abgegeben werden. Unglücklicherweise zählte es nicht einen Satz höher zu gewinnen als man den anderen Verloren hatte, damit die Partie als Gesamtsieg verbucht wurde. Stattdessen wurden nur die Satzgewinne und die kleinen Punkte in Summe gezählt. Entsprechend diesem Reglement wurde Strausberg nur 2. der Gruppe. Im weiteren Verlauf spielten die Gruppensieger und -zweiten über kreuz die Zwischenrunde, wobei Strausberg auch hier alle Karten in der Hand hielt das Ding zu reißen. In vielen Situationen war klar zu erkennen, dass noch nicht alle Mitglieder der Mannschaft die Trainingsinhalte verinnerlicht hatten. Die

hohe Eigenfehlerquote in der Annahme und im Abschluss sorgten für allerhand Frust in den eigenen Reihen, denn der Gegner kochte auch nur mit Wasser und war eine Landesligamannschaft – also genau das richtige Kaliber als Saisonvorbereitung. In diesem Spiel wurden noch viele weitere Defizite aufgedeckt außer den Eigenfehlern, die später im Training reduziert werden müssen. Gegen die Schönefelder Hirsche konnte keiner der beiden Sätze gewonnen werden und so wurde im kleinen Finale um den 3 Platz gespielt. Für das kleine und große Finale wurde das große (normale) Volleyballfeld bespielt auf dem sich die Strausberger – warum auch immer wesentlich sicherer fühlten. Das letzte Spiel war geprägt von einsetzender Müdigkeit auf beiden Seiten. Die Kondition der Strausberger war jedoch, nicht zuletzt wegen des geringeren Alters, besser und so konnten Sie das letzte Spiel ganz klar in 2 Sätzen für sich entscheiden. Mit dem 3. Platz in der Tasche und einer Menge Hausaufgaben vor dem Saisonstart ging es dann zum Grill und dem Freibierausschank. (tm) J

Meldeliste Strausberg Cup 2011

Mannschaft
SC Baumschulenweg (SC Baume)(Bezirksliga Berlin)
TSGL Schöneiche (Landesliga)
TSGL Schöneiche(Brandenburgliga)
VC Fortuna Kyritz (Landesliga)
SV Mühlenberg (Landesliga)
TuS Hohenschönhausen
(Bezirksliga Berlin)
Einheit Rüdersdorf (Berlinliga)
 

Auf dem Weg zur Spitze

Volleyball Herren I

Strausberg 22.01.2011
Die erste Herrenmannschaft des SV-Mühlenberg Strausberg setzt sich beim Heimspiel gegen den 1.VC Wildau trotz Nervosität durch und führt nun erstmals in dieser Saison die Tabelle an. Die Strausberger Mannen um Spielführer und Libero Sven Stummer begannen das Spiel ungewohnt schwach. Die Angst Fehler zu begehen war regelrecht greifbar. Die Gäste aus Wildau nutzten die Gelegenheit zur 17:13 Führung. Beim Stand von 22:21 für Wildau, lieferte André Gräber die Aufschläge, um Strausberg wieder nach vorn zu bringen und den 25:22 Satzgewinn zu erkämpfen. Der zweite Satz wurde trotz einer 16:7 Führung von Strausberg überraschend 22:25 verloren. Die Hängematte im Kopf der Strausberger wurde einfach zu früh ausgerollt. Erst die klare Ansprache vor dem dritten Satz von Trainer Horn, das eigene Spiel durchzuziehen, zeigte Wirkung. Strausbergs Stammsechser rief zwar noch nicht die normale Trainingsleistung ab, jedoch reichte es zum klaren 25:14 Satzgewinn, dank der reduzierten Eigenfehler im Angriff und sicheren Aufschläge der gesamten Mannschaft. Im Vierten und letzten Satz lief es erneut nicht rosig. 8:4 zeigte die Punktetafel für die Gäste

an, als Patrik Seelig und darauf Dietmar Eisemann mit 9 sicheren Aufschlägen die Mannschaft – allem voran den Strausberger Block - glänzen ließen. In der Mannschaft und den Strausberger Fans entzündete sich der Funke der Spielfreude zum Flächenbrand. Der erste Angriff der Strausberger fand immer besser den Weg auf den Boden. Mit 7 Punkten Vorsprung wurde der Sieg durch strausbergs Angreifer buchstäblich auf das Parkett gehämmert. Wildau konnte diesem Druck trotz Spielerwechsel nicht standhalten und verlor 18:25.
Die große Freude der Strausberger über den ersten Tabellenplatz hält noch genau bis zum 29. Januar, wenn die KWh Netzhoppers IV den nächsten Spieltag erfolgreich bestreiten.
Der finale Showdown um die Tabellenführung wird am 19.2. in Königswusterhausen stattfinden. Der SV-Mühlenberg und die Netzhoppers werden dann zum dritten und letzten mal in dieser Saison ihrer Kräfte messen. Spätestens dann darf die Nervosität dem mannschaftlichen Spielfluss nicht mehr im Wege stehen. (eis)
Spielerliste:
Patrick Seelig, André Gräber, Sven Stummer, Lars Bethin, Daniel Menne, Dietmar Eisemann, Martin Klimek, Phil Kochinka, Sebastian Elischer, Heiko Fehling, David Voß,

SV-Mühlenberg Strausberg bleibt Tabellenführer

... nicht immer klappte es so gut

Das Spitzenspiel der Landesklasse Ost gewinnen die Regionalligaverstärkten Spieler der Netzhoppers III aus Königs-Wusterhausen.
Der SV-Mühlenberg hat sich auf das wichtigste Spiel in seiner Saison mit viel Ergeiz und Einsatz vorbereitet. Das Zusammenspiel und die Kommunikation der Spieler verbesserten sich dadurch enorm und alle fühlten sich bereit dem einzigen wirklichen Gegner in der Landesklasse Ost erfolgreich die Stirn zu bieten. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. KWh III konnte einen weiteren Spieler, aus der zwei Ebenen höheren Regionalliga „einkaufen“ und dementsprechend bestand die halbe Mannschaft aus Regionalligaspielern. Die mitgereisten 35 Strausberger Fans, denen an dieser Stelle aufs herzlichste für ihre lautstarke Unterstützung gedankt wird, gaben ihr bestes. Sie sahen im ersten Satz allerdings ein schwaches Spiel ihrer Mannschaft. KWh ging mit 12:7 in Führung bevor der Kampfeswille ihrer Mannschaft einsetzte und infolge dessen zumindest ein 18:15 Stand erreicht wurde. Die wahren Gegner von Strausberg waren und sind die Eigenfehler. Der erste Satz ging mit 25:18 an die Gastgeber aus Königs-Wusterhausen. Trainer Horn gab im zweiten Satz Sebastian Elischer im Zuspiel eine Chance. Die Kräfte beider Mannschaften waren ausgeglichen bis zum 7:7, dann wackelten beide Teams. Strausbergs Außenangreifer Klimek brachte 6 sichere und harte Aufschläge durch. Allerdings schlug die Führung dann sofort durch KWhs Aufschlagserie in eine 13:15 Führung der Gasgeber um. Nach einer weiteren Serie wuchs diese Führung sogar auf 15:21. Die Mannen des SV-Mühlenberg hatten ihre Hängematte im Kopf mal wieder zu früh ausgerollt. Das Ergebnis von 23:25 für die Netzhoppers war ein eindeutiges Zeugnis dafür. Klare Worte von Rüdiger Horn ließen die

Mannschaft erwachen. Der dritte Satz begann gut für Strausberg. Schnelle Angriffe der Außen- und Diagonalangreifer Klimek, Seelig und Riegenring setzten Akzente. Im Angriff scheiterten die Netzhoppers dann immer häufiger am gut organisierten Strausberger Block, vor allem an Phil Kochinka. Unglücklicherweise verletzte sich Patrick Seelig, der bis dahin überzeugend gespielt hatte, nach einem Sprung beim Stand von 8:6. Trotzdem konnte der SV-Mühlenberg während des gesamten dritten Satzes eine Führung aufrecht erhalten. 25:22 endete dieser Satz für die Strausberger. Der vierte Satz verlief ähnlich spannend wie der dritte, jedoch hatten die Netzhoppers einen leichten Vorsprung. Beim 19:19 schien das Match offen. Ein schwaches Zuspiel der Strausberger verhinderte dann den notwendigen Druck auf die jungen Netzhoppers. Der SV-Mühlenberg verlor den Satz folgerichtig mit 22:25 und damit das Spiel 1:3 nach Sätzen.
Gegen den zweiten Gegner des Tages wurde die Mannschaftaufstellung des SV-Mühlenberg beibehalten. Storkow war aber wesentlich schwächer und so konnte Trainer Rüdiger Horn die Mannschaftsaufstellung variieren. Strausbergs Zuspieler Lars Bethin bekam so die Möglichkeit Spielpraxis zu sammeln und machte seine Sache gut. Die Dominanz der Strausberger war bis auf den zweiten Satz an den Punkteständen 25:14, 25:21 und 25:14 ersichtlich. Alles in allem ein klarer Sieg. Unklar ist weiterhin ob der SV-Mühlenberg seine Tabellenführung behält. Wenn die Netzhoppers ihr vorletztes Punktspiel nachholen dürfen, bei dem sie angeblich krankheitsbedingt keine Mannschaft zusammen bekommen hatten, werden sie wohl nachträglich die Tabellenführung wieder übernehmen.
Spielerliste: Marten Riegenring, Sven Stummer, Daniel Menne, Sebastian Elischer, Lars Bethin, Phil Kochinka, André Gräber, Patrick Seelig, Jan Fillinger, Dietmar Eisemann, Heiko Fehling, Martin Klimek
(eis)

Tabellenstand 22.01.2011

Tabellenstand 19.2.2011

Impressionen vom Spieltag 19.2.11

Endstand der Tabelle Saison 2010/2011

Impressionen vom Spieltag