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Tabellenstand nach dem 17.3.2012

Relegation?- Bericht zum 12. Spieltag


Die Saison in der Volleyball Landesliga ist vorbei. Der SV-Mühlenberg hat die sich selbst gesteckten Ziele, den Klassenerhalt sauber zu sichern, verfehlt. Auf dem vorletzten Platz der Tabelle stehend begannen die Mannen aus Strausberg den letzten Spieltag. Die Möglichkeiten zu diesem Zeitpunkt waren es, zwei Siege einzufahren, auf einen Nichtabstiegsplatz zu kommen und zu hoffen, dass der siebtplatzierte Kolkwitz seine beiden Spiele verliert. Um es vorweg zu nehmen, der Klassenerhalt wurde am Samstag nicht geschafft, denn Kolkwitz gewann ein Spiel und war damit uneinholbar für den SV-Mühlenberg Strausberg. In der Konsequenz wird sich der SV-Mühlenberg im April in den Relegationsspielen behaupten müssen. Das letzte Wort in Sachen Klassenerhalt ist damit noch nicht gesprochen.
Der letzte Spieltag bot für den SV-Mühlenberg Strausberg dennoch einige Lichtblicke. Sieht man vom verpatzten ersten Spiel ab, in dem gegen die Gastgeber aus Cottbus in einem 5 Satz Spiel einfach nicht der Sack zugemacht wurde, so konnte doch der Tabellenführer aus Brandenburg mit 3:1 bezwungen werden. Dieser Sieg zeigt die Leistungsdichte in der Landesliga Süd und krönte das Haupt der Strausberger, denn sie haben bis auf Eisenhüttenstadt alle Mannschaften einmal besiegen können – zum Teil deutlich. Was lief also schief am letzten Spieltag? Es war wieder einmal das nicht von allen Spielern konsequente und konstant die volle Leistung abgerufen wurde. Im ersten Satz gegen Cottbus war Martin Klimek der einzige strausberger Angreifer der konsequent Punkte erzielen konnte, während alle anderen Angreifer die Hälfte ihrer Angriffe verschlugen. Trotz der geschenkten 11 Punkte für Cottbus, stand es 20:15 für Strausberg, ohne dass der Sack zu gemacht wurde. Cottbus holte auf, zog vorbei und gewann 25:22. Der zweite Satz begann schlechter für Strausberg, mit vielen Unsicherheiten vor allem bei der Kommunikation zwischen den Zuspielern und der Mitte. Damit waren die Außen- und Diagonalangreifer mehr als sonst gefordert. Ihre Quote verbessernd gelang es ihnen jedoch nicht sich letztendlich durchzusetzen, so dass der 2. Satz knapp mit 25:23 an Cottbus ging. Alle Beteiligten wussten worum es geht, erhöhten den Druck und konnten den 3. Satz knapp mit 25:22 gewinnen sowie im 4. Satz Cottbus mit 25:18 bezwingen. Im Tie-Break lief es dann leider wieder unrund. Über die Mitte und Diagonal wurden eher Fehler produziert denn angegriffen, nur Martin Klimek schaffte es mehr Punkte zu erzielen, als Fehler zu machen. Es reichte aber nicht. Der 5. Satz ging mit 15:10 an die Gastgeber


aus Cottbus.
Im letzten Spiel des Tages gegen Tabellenführer Blau-Weiß Brandenburg setzte der SV-Mühlenberg zu guter letzt noch mal Akzente. Brandenburg nahm die Strausberger Mannen nicht ernst und wurde im ersten Satz böse überrascht vom fast fehlerfreien Angriff und Aufschlag. Mit 25:21 ging der erste Satz sehr deutlich an die Mühlenberger. Der zweite Satz wurde wesentlich konzentrierter gespielt. Strausbergs Trainer Rüdiger Horn hatte das Team außerdem leicht umgestellt, was an der Leistung kaum zu erkennen war. Außenangreifer Jan Fillinger verschaffte André Gräber einen halben Satz lang eine kurze Erholung. Für Zuspieler Daniel Menne kam Lars Bethin, Heiko Fehling musste mal wieder im Mittelblock ran und Silvan Radunz übernahm den Diagonalangriff. Für eine Landesligamannschaft ist es dann auch sehr ungewöhnlich, dass in diesem Satz nur ein einziges Mal ein Angriff über die Mitte erfolgte. Trotzdem erzeugten die Außen- und Diagonalangreifer genügend Druck, um den Satz mit 27:25 zu gewinnen. Brandenburg witterte im dritten Satz die Chance das Spiel an sich zu reißen, legte eine schnelle 18:13 Führung hin, während Strausberg das Spiel aus der Hand gab. Die prall gefüllte Strausberger Ersatzbank verschaffte den sichtlich gezeichneten Außenangreifern Gräber und Klimek eine taktische Auszeit, für den Rest des schon abgeschriebenen Satzes. Ziemlich glanzlos wurde selbiger von Strausberg mit 17:25 verloren. Im 4. Satz konnten sich die erholten Spieler wieder gut präsentieren und gaben einen hauchdünnen Vorsprung von Anfang an nicht aus den Händen, bis zum 25:21 Satzgewinn. Der Spieler das Tages, man könnte auch sagen Matchwinner, ist Martin Klimek, der mit seinen insgesamt 74 erfolgreichen Angriffen in beiden Spielen den Gegner am meisten unter Druck gesetzt hat.
Mit dem letzten Spiel verabschiedet sich Zuspieler und werdender Papa Daniel Menne von seiner aktiven Spielerlaufbahn, um sich den familiären Verpflichtungen zu stellen. Die Mannschaft bedankt sich für seine aufopferungsvolle Tätigkeit als Spieler und Vorstandsmitglied und wünscht ihm bei den nun anstehenden Ereignissen viel Glück und Erfolg. Ebenso bedankt sich die Mannschaft bei Ihrem Sponsor Immogain.de für die langjährige Unterstützung, die zur positiven Leistungsentwicklung der Mannschaft maßgeblich beigetragen hat.
Der SV-Mühlenberg als Vorletzter der Tabelle muss sich nun im April in der Relegation behaupten, wenn der Verbleib in der Landesliga von der Mannschaft gewollt wird.
SV-Mühlenberg Strausberg: Daniel Menne, Lars Bethin, Silvan Radunz, Martin Klimek, Phil Kochinka, André Gräber, Jan Fillinger, Sascha Zamory, Heiko Fehling, Johannes Baudach, Sven Stummer, Dietmar Eisemann, Chris Tardel
(eis)

Abbildung: Daniel Menne -

Tabellenstand nach dem 3.3.12

Licht und Schatten für den SV-Mühlenberg


Im Abstiegskampf unterlag der SV-Mühlenberg den Gastgebern und Tabellendritten aus Eisenhüttenstadt glatt 0:3, konnte aber gegen den Tabellenvierten, den 1. VC Wildau, ein sauberes 3:0 einfahren.
Der Spieltag war von Anfang an geprägt von einem hohen Erwartungsdruck. Für die Männer aus Strausberg geht es immer noch um die Frage, ob der Erhalt in der Landesliga aus eigener Kraft gesichert werden kann. Der erste Satz gegen die BSG Eisenhüttenstadt zeugte dabei von viel Gleichgültigkeit auf Strausberger Seite. Einfach Punkte wurden liegen gelassen, brachten dem Gegner eine satte 18:10 Führung, nach nur einer Rotation. Zu diesem Zeitpunkt nahm Strausbergs Trainer Rüdiger Horn bereits die zweite Auszeit, um seine Mannschaft wach zu rütteln. Mit Druck meldeten sich die Spieler dann zurück, um den Satz nicht verloren zu geben. Allerdings wurde im Aufschlag nicht solide genug agiert, so dass hier nach maximal 2 Aufschlägen den Eisenhüttenstädtern freiwillig der Punkt geschenkt wurde. Mit dem Schlusspfiff zeigte die Punktetafel immerhin 21 Zähler für Strausberg und 25 für Eisenhüttenstadt an. In Anbetracht des anfänglichen Tiefschlafes ein beachtliches Ergebnis, gegen den Tabellendritten. Im zweiten Durchgang wurde das Heft nicht einfach aus der Hand gegeben, sondern die Latte der Oderstädter höher gehängt. Der SV-Mühlenberg legte eine brillante 19:12 Führung hin, bei der alles eingetütet erschien. Die Mannschaft machte jetzt keinen Druck mehr, fühlte sich sicher, die restlichen 6 Punkte, bei solch einer Führung werden schon irgendwie reinkommen. Die BSG dachte jedoch zu keiner Sekunde an ein Aufgeben, sondern legte nach und nutzte die Situation, um auf das emotionslose Strausberger Spiel einen großen Schatten zu werfen. Beim Stand von 22:22 war der Spielstand ausgeglichen. Planlos verschenkte Strausberg mit einer unterirdischen Leistung zum Schluss seine Chancen und vergab mit 23:25 auch den zweiten Satz. Im dritten Satz lag der Schatten der Niederlage noch immer über Strausberg, so dass Trainer Horn, das einzig richtige Tat, die Ausstellung änderte, den jungen Nachwuchsspielern das


Feld überließ, um die Erfahrenen Spieler für das Folgespiel zu schonen. Der Verlust des dritten Satzes mit 14:25 war zur Nebensache geworden. Die Zeit, in der der 1.VC Wildau gegen die BSG spielte, wurde zur allgemeinen Gegneranalyse verwendet, um wieder Licht in das Dunkel zu bringen. Für diese Analyse gaben die beiden Kontrahenten Ihr bestes, mit einem glücklicheren Ausgang für Wildau, die mit 5 Sätzen einen konditionell hohen Preis dafür zahlten.
Der SV-Mühlenberg startete in das zweite Spiel mit Stimmung und Durchsetzungsvermögen. Das Licht der guten Stimmung einer gewachsenen Mannschaft, die Siegen will, drang aus den Mienen der Strausberger Spieler. „Dieser Satz ist unser“ war das Leitmotto, das den Wildauern klar machte, hier nicht gegenhalten zu können. Von den 14 Punkten der Wildauer zum Satzende wurden 5 Punkte durch Aufschlagfehler des SV-M geschenkt. Wildau gab sich nicht kampflos geschlagen. Der zweite Satz zeigte ein ausgewogenes Kräfteverhältnis. Der Mannschaftsgeist jedoch beflügelte die Mühlenberger noch eine Schippe nachzulegen. Das Licht der Mannschaftsstimmung schien noch heller und ermöglichte den Satz mit 25:23 für Strausberg zu sichern. Im dritten und letzten Satz gab es dann kein Halten mehr. Wildau knickte unter dem Druck komplett ein. Mühlenberg spielte befreit auf. Am Ende hätte das um ein Haar zu einem einstelligen Ergebnis geführt, reichte für Wildau aber noch zum 15:25. Da bleibt zum Schluss nur die Feststellung, dass es ein sehr gutes Gefühl ist, als vermeintlich Tabellenletzter und damit unterschätzter Gegner den Tabellenvierten mit 3:0 nach Hause zu schicken und sich wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sichern. Der Traum des SV-Mühlenberg wird also weitergeträumt. Am letzten Spieltag u.a. gegen die amtierenden Tabellenführer, kann die Frage, was denn geträumt wurde, entweder mit „Alptraum“ oder „Traummärchen“ beantwortet werden.
Strausberg: Sven Stummer, Hannes Baudach, Daniel Menne, Lars Bethin, Martin Klimek, Phil Kochinka, André Gräber, Sascha Zamory, Christopher Tardel, Dietmar Eisemann, Jan Fillinger, Heiko Fehling, (eis)

Tabellenstand nach dem 18.2.12

SV-Mühlenberg Strausberg siegt gegen Senftenberg


Die lange Durststrecke des SV-Mühlenberg Strausberg in der Landesliga Süd ist vorbei. Am vergangenen Samstag konnte die Mannschaft von Trainer Rüdiger Horn gegen den Tabellensechsten wertvolle Punkte einfahren. Die Gastgeber aus Senftenberg gingen indes leer aus, da sie ebenfalls dem TSGL Schöneiche III unterlagen.
Im ersten Satz gegen den Gastgeber Senftenberg zeigte Strausberg diesmal keine Anfangsschwäche. Einzig die Aufschlagquote zeugte von Zurückhaltung seitens Strausberg. Johannes Baudach lieferte mit seiner exzellenten Annahme die Grundlage für Zuspieler Daniel Menne alle Positionen optimal zu bedienen. Der Spielverlauf des ersten Satzes ließ bis zum 20:20 keinen Sieger erkennen. Strausberg erkämpfte sich zwar die 23:20 Führung, konnte dann aber nicht nachsetzen und gab den Satz unglücklich 25:23 ab. Nach dem Seitenwechsel wurde das Tempo seitens Strausberg erhöht. Zuspieler Menne brachte vermehrt die Mitten Kochinka und Eisemann ins Spiel, um die Außenangreifer zu entlasten. Die wesentliche Verbesserung erfolgte im 2. Satz im Aufschlag mit nur einem verschenkten Punkt. Senftenberg konnte sich oft nicht gegen den Strausberger Block durchsetzen und ließ dort ebenfalls wertvolle Punkte. Strausberg führte über lange Zeit mit einem hauchdünnen Vorsprung. Beim Stand von 24:24 und eigenem Aufschlag wurden die fehlenden 2 Punkte zum Satzgewinn eingefahren. Der dritte Durchgang wurde von den Strausbergern glatt „verpennt“. Drucklose Aufschläge und Angriffe machten es dem HSG Senftenberg einfacher den Satzgewinn zu holen mit 25:23. Im 4. Satz wurde um die Wurst gespielt. Das Strausberger Team hatte es sich selbst zu beweisen, dass sie zu Recht in der Landesliga spielen. Mit der Angriffsbrechstange von Martin Klimek und André Gräber funktionierte es prächtig. Jan Fillinger steuerte ebenfalls ein paar trickreiche Punkte als Diagonalangriff bei. Der Satz wurde mit 25:20 für Strausberg abgehakt. Im darauf folgenden Tie-Break setzte sich der SV-Mühlenberg Strausberg beim Stand von 6:6 ab und


war bis zum 15:10 Schlusspfiff nicht mehr einzuholen. Das Ergebnis unterstreicht den eindeutigen Willen der Mannschaft sich in der Landesliga zu behaupten.
Im letzten Spiel des Tages hieß es für die Strausberger Helden dem Tabellendritten TSGL Schöneiche III die Stirn zu bieten. Der SV-Mühlenberg spielte befreit auf, während die Schöneicher sehr viele Eigenfehler machten. Quasi im Spaziergang wurde der erste Satz mit 25:21 von Strausberg gewonnen. Den zweiten Satz gab Strausberg dann recht eindeutig mit 19:25 ab. Kennzeichnend für diesen Satz waren viele direkte Punkte im Angriff, aber leider auch 10 direkte Fehler aller Angreifer im Satz. Schöneiche bekam damit fast die Hälfte der Punkte geschenkt. Den Aufwind nutzend legte Schöneiche eine Kohle drauf und schloss den 3. Satz 25:15 ab. Den Strausberger Außenangreifern Klimek und Gräber, die den Hauptteil der Angriffsarbeit übernahmen und auch durchspielen mussten, waren die schweren Knochen schon in diesem Satz anzusehen. Im vierten Satz wechselte Trainer Rüdiger Horn die Anfangsaufstellung, ließ Christopher Tardel zu Beginn auf der Mitte spielen. Die Luft war jedoch raus. Schon im dritten Satz ergab sich kaum die Möglichkeit für Strausberg wirkungsvoll die Mitte und den Diagonalangriff einzusetzen. Im Vierten Satz wurde dieser Trend fortgesetzt. Dem Satzverlust beim Stand von 25:18 konnte Strausberg wenig entgegenstellen weil der Akku einfach leer war.
Trotzdem brennt das Team darauf in den letzten 4 Spielen der Saison den Gegnern das fürchten zu lehren, denn das Team ist in jedweder Hinsicht während dieser Saison zusammengewachsen. Ein weiteres highlight, bei dem es sich zu beweisen gilt, ist die Pokalvorrunde am kommenden Samstag in Frankfurt Oder.
Spielerliste: Sven Stummer, Johannes Baudach, Heiko Fehling, Phil Kochinka, Martin Klimek, André Gräber, Christopher Tardel, Sascha Zamory, Jan Fillinger, Daniel Menne, Lars Bethin, Dietmar Eisemann
(eis)

Abbildung: Martin Klimek, Außenangreifer -

Tabellenstand nach dem 11.2.12

Nachholspiel souverän gemeistert


Der SV-Mühlenberg Strausberg gewinnt souverän das Nachholspiel vom 21.01.2012 gegen die SG Buckow.
Der frisch vom Trainingslager gestärkte Kader des SV-Mühlenberg Strausberg zeigte den Gästen aus Buckow an diesem Spieltag wer die Hosen an hat. Nach der obligatorischen „Strausberg-erwacht-Phase“ im ersten Satz, zeigten die Mühlenberger annehmbaren Volleyball. Im Angriff wurden allerdings weniger Punkte gewonnen, da die Aufschläge und der Strausberger Block den Gegner genug unter Druck setzten. Beim Stand von 15:13 für Strausberg, machte Martin Klimek mit seinen 9 Aufgaben in Folge unmissverständlich klar, dass an diesem Samstag zeitig Mittag gegessen wird. Buckow bekam dann noch 3 Punkte geschenkt, bevor sie den ersten Satz 16:25 abgaben. Der zweite Satz ist ebenso mit 25:16 an Strausberg gegangen. Daniel Menne hatte in diesem Satz wesentlich mehr Möglichkeiten seine Angreifer einzusetzen. Bis auf eine Auswechslung


auf der Diagonalposition gab es für Strausbergs Trainer Rüdiger Horn, keinen Anlass zu klagen. Der Satz war nach nur 20 Minuten ganz klar von Strausberg gewonnen worden. Selbst im dritten Durchgang blieb Buckow keine Zeit zum Luft holen. Die Übermacht des SV-Mühlenberg zeigte sich auf allen Positionen. Zu keinem Zeitpunkt kam die Mannschaft in Bedrängnis. Der Endstand von 25:18 nach nur 19 Minuten spricht Bände. Buckow trat zerknirscht, nach gerade mal einer Stunde Spielzeit, die Heimreise in Richtung Spremberg an.
Die späte Punktehatz des SV-Mühlenberg ist mit diesem Spiel eröffnet. Die Fortsetzung findet das nächste Mal bei Gastgeber HSG Senftenberg, am 18.02.2012 statt.
Spielerliste:
André Gräber, Daniel Menne, Jan Fillinger, Lars Bethin, Sven Stummer, Heiko Fehling, Martin Klimek, Phil Kochinka, Christopher Tardel, Sascha Zamory, Dietmar Eisemann, Johannes Baudach (eis)

Abbildung: Trainingslager Feb. 2012 -

Tabellenstand nach dem 21.1.2012

Kolkwitzer SV wird mit 3:0 nach Hause geschickt


Der SV-Mühlenberg Strausberg empfing am vergangenen Samstag den Kolkwitzer SV und klärte eindeutig, wer in Strausberg die Hosen an hat.
Es war eine lange erwartete Ansetzung. Von der Ferne betrachtet war dieser Heimspieltag des SV-Mühlenberg Strausberg nur ein Kellerduell, bei dem sich die letzten drei der Tabelle um die Punkte „raufen“ durften. Die aufmerksamen Beobachter der Volleyballsaison wussten jedoch, dass Strausberg die Startschwierigkeiten nach dem Aufstieg überwunden hat. Bereits am 14. Januar konnten Punkte eingefahren und Zeichen gesetzt werden. Die Ansetzung wurde erstmal durch die Absage der WSG Buckow vereinfacht, so dass sich die Mannschaft nur auf einen Gegner zu konzentrieren brauchte.
Die schlechten Annahmen der Gäste aus Kolkwitz bescherten dem SV-Mühlenberg im ersten Satz dann auch einfache Punkte. Mühlenbergs Trainer Rüdiger Horn war mit der Spielleistung seiner Männer zufrieden. Das Ergebnis von 25:14 bestätigte die Dominanz deutlich. Besonders in der Annahme zeigte der Mühlenbergsechser Gefühl und Können. Im zweiten Satz erfolgte nach einer schnellen 6:1 Führung für Strausberg ein kurzes Formtief, mit vielen Eigenfehlern, vor allem im Angriff. Das brachte den Gästen aus Kolkwitz genügend Selbstvertrauen, eine 12:11 Führung zu erreichen. Erst die mahnenden Worte von Rüdiger Horn in einer Auszeit und zwei Auswechslungen, führten den SV-Mühlenberg zurück auf den Pfad des Sieges. 25:20 gewannen die Strausberger dann den zweiten Satz. Im letzten Satz


konnte Kolkwitz nur bis zum 14:14 mithalten. André Gräber besiegelte dann mit seiner Aufgabenserie, die eine geschlossene Block- und Angriffsarbeit nach sich zog, fast das Ende des Satzes mit 21:14. Strausberg gewann verdient den Satz 25:17, und somit auch das 3. Spiel in dieser Saison.
Am Tabellenplatz ändert das nichts. Strausberg behält die rote Laterne, die erst nach weiteren 2 Siegen an Buckow übergeben werden kann, falls Buckow gleichzeitig verlieren sollte. (eis)zeigte der Mühlenbergsechser Gefühl und Können. Im zweiten Satz erfolgte nach einer schnellen 6:1 Führung für Strausberg ein kurzes Formtief, mit vielen Eigenfehlern, vor allem im Angriff. Das brachte den Gästen aus Kolkwitz genügend Selbstvertrauen, eine 12:11 Führung zu erreichen. Erst die mahnenden Worte von Rüdiger Horn in einer Auszeit und zwei Auswechslungen, führten den SV-Mühlenberg zurück auf den Pfad des Sieges. 25:20 gewann die Strausberger dann den zweiten Satz. Im letzten Satz konnte Kolkwitz nur bis zum 14:14 mithalten. André Gräber besiegelte dann mit seiner Aufgabenserie, die eine geschlossene Block- und Angriffsarbeit nach sich zog, fast das Ende des Satzes mit 21:14. Strausberg gewinnt verdient den Satz 25:17. und somit auch das 3. Spiel in dieser Saison.
Am Tabellenplatz ändert das nichts. Strausberg behält die rote Laterne, die erst nach weiteren 2 Siegen an Buckow übergeben werden kann, falls Buckow gleichzeitig verlieren sollte. (eis)

Abbildung: Lars Bethin -

Tabellenstand nach dem 14.1.2012

SV-Mühlenberg unterliegt knapp dem Tabellenzweiten


17.12.2011, Auswärtsspiel in Wildau: Mit großen Zielen trat der SV-Mühlenberg am vergangenen Samstag in Wildau an. Siege sollten her. Frei nach dem Motto viel Feind viel Ehr war der Tabellenzweite gerade gut genug das zu beweisen. Der Gastgeber musste sich vorher im Tie Break knapp Stahl Eisenhüttenstadt geschlagen geben.
Den Heimvorteil im Rücken zeigten die Gastgeber Biss und brachten die Strausberger schnell um die ersten beiden Sätze. Ursache der Satzverluste aus Strausberger Sicht waren eine unkonstante Annahme und sehr viele Eigenfehler. Dem Gegner wurden jeweils mehr als die hälfte der Punkte geschenkt. Im dritten Satz hatten die Mannen um Spielführer Martin Klimek das Spiel bereits zu Beginn abgehakt. Dieser fehlende Druck führte zur drastischen Verringerung der Eigenfehler. Die Pässe von Bethin bzw. Menne waren verwertbar und die Gastgeber aus Wildau sahen sich einem 20:24 Satzball gegenüber. Da der SV-Mühlenberg seine Leistung kontinuierlich verbessert hat, konnte diesmal der Satz 25:21 gewonnen werden. Ebenso wie der vierte Satz 25:21 an Strausberg ging. Wildau war am Ende und fand in den beiden Sätzen nicht mehr das richtige Druckmittel. Im Tie Break lief es für die Strausberger bis zum 9:7 richtig gut, dann kippte die Stimmung, die Eigenfehler nahmen zu und zermürbten das


eigene Spiel. Der Tie Break wurde verschenkt und so auch die beiden Punkte, die für das Ego der Strausberger Mannschaft bitter nötig gewesen wären.
Gegen die BSG Stahl Eisenhüttenstadt lief im zweiten Spiel des Tages dann fast gar nichts mehr. Die Motivation der aktiven Spieler auf dem Platz erinnerte an eine Trauergemeinde. Erneut führte die hohe Eigenfehlerquote in der Annahme und im Angriff zu einem sehr schnellen 0:3 (18:25; 21:25; 20:25). Man könnte sagen die BSG Eisenhüttenstadt durfte nicht mitentscheiden, ob ihr von Strausberg ein Punkt zuerkannt wird oder nicht, da der Ball lieber auf der Strausberger Netzseite krachend zu Boden ging. Strausberg verdient mit dieser Leistung zu Recht die Rote Laterne in der Landesliga Süd. Ein Wehmutstropfen bleibt, denn im Nachhinein zeigt die Tabelle, dass man immerhin gegen den Tabellenführer verloren hatte.
Bei aller Kritik darf an dieser Stelle der Hinweis nicht fehlen, dass der SV-Mühlenberg an sich stark gewachsen ist und die Grenze zwischen Sieg und Verlust in den letzten 2 Spieltagen kaum erkennbar ist. Der Erfolg ist zum Greifen nah, er muss nur gewollt sein.
SV-Mühlenberg: Sven Stummer, Johannes Baudach, Lars Bethin, Martin Klimek, Phil Kochinka, André Gräber, Daniel Menne, Chris Tardel, Sascha Zamory, Heiko Fehling, Dietmar Eisemann
(eis)

Abbildung: Da ist noch mehr īdrin (Archivbild) -

Strausberg siegt wieder


14.1.2012, 8. Punktspieltag: Der SV-Mühlenberg siegt vor heimischem Publikum glatt 3:0 gegen den SV-Energie
Cottbus, muss sich aber dem Tabellenzweiten Brandenburg 1:3 geschlagen geben.
Am vergangenen Samstag war es endlich soweit, dass die Mannen um Kapitän Sven Stummer
ihren Gegner eindeutig besiegen. Das erste Spiel gegen den SV Energie Cottbus begann so
schlecht, dass Cottbus schnell mit 18:7 vorn lag. Alle dachten der Satz sei gelaufen, als starke
Aufschlagserien von Eisemann, Bethin und dann Klimek eine 23:22 Führung einbrachten.
Das auflodernde Feuer im Strausberger Sechser besiegelte beim 28:26 den überraschenden
Satzgewinn für Strausberg. Der SV-Mühlenberg war erwacht und hatte Blut geleckt.
Mit sehr viel Spielfreude dominierte Strausberg auch den zweiten Satz. Die im Training
erarbeiteten Fähigkeiten wurden konsequent umgesetzt. Vor allem im Schnellangriff setzten
sich Kochinka, Eisemann und Tardel dank des exakten Zuspiels von Lars Bethin durch.
25:17 gewinnt der SV-Mühlenberg verdient den zweiten Satz. Im dritten und letzten Satz
wehrten sich die Cottbuser verzweifelt gegen die guten Angriffe der Strausberger. Der SV-
Mühlenberg zeigte seinen zahlreichen Fans das Trainingsstandardrepertoire bei minimaler
Eigenfehlerrate. Für das gute Ergebnis war unter anderem auch die konstant starke Leistung
von Silvan Radunz im Diagnonalangriff verantwortlich, der in jeder Situation bereit war den
Gegner unter Druck zu setzen. Für Cottbus war das zu viel, so dass beim Stand von 25:18
der Schlusspfiff für ungebrochenen Jubel auf der Strausberger Seite sorgte, hatte man doch
soeben den zweiten Sieg dieser Saison klar mit 3:0 errungen.
Das direkt anschließende Spiel gegen den Tabellenzweiten VfB Blau-Weiß Brandenburg war
ungleich schwerer.


Brandenburg
spielte konzentriert und überließ es Strausberg die Fehler zu
machen. Der 2:10 Rückstand hielt in der Differenz bis zum 10:18 als Strausberg beschloss
die Zähne zu zeigen. Brandenburg wackelte, konnte sich aber durch den hohen Vorsprung
noch zum 25:21 Satzgewinn „retten“. Im zweiten Satz kämpften beide Seiten verbissen.
Strausbergs Block bekam allerdings den Hauptangreifer von Brandenburg nicht richtig
in den Griff und gab auch den zweiten Satz knapp mit 23:25 ab. Die Eigenfehlerrate im
Aufschlag und im Angriff sorgte für das schlechte Abschneiden in diesem Satz. Den dritten
Satz begann Strausberg ebenfalls verhalten. Beim 4:7 Rückstand verschaffte Eisemann mit
seiner Aufschlagserie eine kurze 4 Punkte Führung. Sichere Angriffe von Radunz, Kochinka
und Fillinger sicherten den Vorsprung ab. Trotzdem wurde es zum Ende hin knapp. Beide
Mannschaften hatten die Chance Satzbälle zu verwandeln, nutzten diese aber nicht. Erst beim
Stand von 29:27 gelang es Strausberg dem Tabellenzweiten den Satz abzunehmen. Im vierten
und letzten Satz gab es nur noch wenig Grund zur Freude für Strausberg. Die Strausberger
Mittelangreifer und Außenangreifer wurden weniger eingesetzt und hatten dann auch eine
hohe Fehlerquote. Bis zum 15:15 ging das gut, dann brach die Konzentration ein. Die bis
dahin perfekt agierende Annahme Strausbergs zeigte Nerven und verschenkte einfache Bälle.
Brandenburg gewann den Satz verdient 25:17.
Trotz der Niederlage kann der SV-Mühlenberg sehr stolz sein auf die Leistung an diesem
Spieltag. Der Aufwärtstrend, der in den vorherigen Spieltagen schon eindeutig zu sehen
war, wurde endlich konsequent weiterverfolgt. Besonders die exzellente Hinterfeldarbeit der
Liberos Baudach und Stummer legten das Fundament für den Sieg dieses Spieltages.
Am 21. Januar 2012 um 11Uhr wird das nächste Heimspiel stattfinden, zu dem der SV-
Mühlenberg alle Interessierten herzlich in die Halle des Theodor Fontane Gymnasiums
einlädt. (eis)

Abbildung: Kapitän Sven Stummer -

Tabellenstand 17.12.11

Tabellenstand 3.12.11

Der SV-Mühlenberg unterliegt zwei mal mit 2:3


Auswärtsspiel am 3.12.11: Im Ersten Spiel des Tages gegen den Gastgeber aus Buckow, lief es für die Mannen aus Strausberg sehr gut. Buckow war in den ersten Beiden Sätzen überfahren vom hohen Tempo. 25:18 und 25:23 hießen die Endstände. Im zweiten Satz zeigte Strausberg die bekannten Torschlussnerven und schenkte den Buckowern zu viele Bälle. Gastgeber Buckow bekam Aufwind, während der SV-Mühlenberg sichtbar nachließ. Die Strausberger Annahme schwächelte und erlaubte nur bedingt ein gutes Zuspiel. Die Angriffe waren demzufolge drucklos und erlaubten Buckow wieder aufzubauen. Mühlenberg kämpfte sich von 13:19 auf ein 20:22 heran, konnte aber den Druck nicht aufrecht erhalten und verlor den Satz 23:25.
Im vierten Satz war es ähnlich spannend. Leider hatte die Gastgeber wieder die Nase vorn mit 29:27. Es ging also in den Tie-Break. Für die Gäste sah es gut aus. Beim Stand von 12:9 für Strausberg wurde allerdings wieder die Strausberger Hängematte ausgerollt und der Dinge geharrt, die da passieren. Und siehe da, in der Gemütlichkeit entpuppte sich der Gastgeber als kampflustig. Selbst der 15:14 Satzball für Strausberg wurde nicht genutzt. Statt dessen ging der Satz 19:17 an Buckow, die mit einer Rumpftruppe erschienen sind.
Im anschließenden Spiel der Hausherren gegen die 2. Gäste aus Kolkwitz, war keine Leistung mehr abrufbar und die Gastgeber verloren glatt in 3 Sätzen.
Im Dritten Spiel liefen die hoch motivierten Kolkwitzer nun gegen die geschlagenen Strausberger auf. Der Kolkwitzer SV hatte noch ein Hoch aus dem vorhergehenden Spiel, dem der SV-Mühlenberg nicht viel entgegensetzen konnte. Kolkwitz entschied das Spiel klar mit 25:20


für sich. Auch im zweiten Satz war es schwer die Kolkwitzer zu beeindrucken, weil die Eigenfehlerquote von Strausberg jenseits von gut und böse lag, vor allem im eigenen Aufschlag. Erst im dritten Satz führte eine gelöste Einstellung der Strausberger dazu das Spiel locker anzugehen, Freude zu haben und dadurch erfolgreich zu sein. Der Endstand des dritten Satzes lautete 25:23 für Strausberg. Im vierten Satz drehte Strausberg mehr auf. Die Angriffskombinationen funktionierten besser und Kolkwitz wurde zusehends müde. Mit 25:20 für Strausberg war der Tie-Break dann redlich verdient. Hier wurde es hoch spannend. Strausberg verschlug einige der ersten Aufgaben, konnte aber immer den gegnerischen Aufschlag abnehmen. Beim 5:4 Stürmte Strausberg durch gute Aufgaben und anschließende Blockarbeit davon, zum 9:4. Dann folgte die bekannte Phase der Stagnation in der Kolkwitz zum 10:10 ausgleichen konnte. In dieser Phase waren es nur Eigenfehler im Aufschlag und im Abschluss die Strausberg um den verdienten Sieg brachten. Kolkwitz gewinnt den Satz mit 15:13 und das Spiel mit 3:2. Für Strausberg stellt sich nun die Frage wie die Spannung zum Satzende gehalten werden kann, um den Satz sicher zu zu machen. Das wird die große Herausforderung der kommenden Spieltage werden. An der Kondition und an der Technik hat es nie gemangelt, aber die Nervenstärke spielt in dieser Liga ein bedeutende Rolle. Dessen müssen sich die Strausberger Spieler endlich klar werden.

SV-Mühlenberg: Martin Klimek, Phil Kochinka, Dietmar Eisemann, Chris Tardel, Sascha Zamory, Johannes Baudach, Silvan Radunz, Daniel Menne, Lars Bethin, Heiko Fehling, Jan Fillinger, Patrik Seelig; Trainer: Rüdiger Horn
(eis)

Tabellenstand Herren 19.11.11

SV Mühlenberg setzt unglücklich fort


Der SV-Mühlenberg Strausberg unterliegt in der Volleyball Landesliga dem VfB Brandenburg (0:3) und dem SV Energie Cottbus (2:3).
Den Auftakt des 4. Spieltages galt es für die Mannen aus Strausberg gegen die im Mittelfeld der Tabelle rangierenden Brandenburger zu bestreiten. Strausberg „enttäuschte“ die mitgereisten Gäste anfangs nicht, denn die ersten Punkte wurden traditionell dem Gegner geschenkt. Der 5:11 Rückstand sorgte dann für genügend Druck im Kopf gegen Brandenburg, einfach mal das zu spielen, was bisher gelernt wurde. So wurde das Punktverhältnis gedreht. 23:18 für Strausberg und dann sogar 24:20 waren eindeutige Spielstände, die den Strausbergern attestierten, alles richtig gemacht zu haben. Brandenburg verweigerte jedoch den letzten Punkt, zum Satzgewinn Strausbergs, zu verschenken und Strausbergs Angreifer fanden entweder das gegnerische Feld nicht, oder scheiterten mit Ihren eigenen Aktionen an der Netzhöhe. Brandenburg erholte sich und schöpfte Mut aus der Tatsache, dass Strausberg sich selbst im Weg stand. Nicht weniger als 6 Satzbälle reichten den Strausbergern nicht den Satz zu gewinnen und so gewann Brandenburg am Ende mit Flatteraufgaben beim unglaublichen Stand von 35:33 den Satz. Im zweiten Durchgang lief es bei Strausberg anfangs rund. Nach der 12:7 Führung, schmolz der Vorsprung langsam bis zum Ausgleich von 19:19. Die Abwehr der Strausberger und das Zuspiel waren exzellent, es haperte in dieser Phase aber wieder an der hohen Eigenfehlerquote im Angriff. In der Abwehr glänzte Johannes Baudach schon seit zwei Sätzen, ebenso wie Lars Bethin im Zuspiel, der die Angreifer sehr gut bediente. Die Angreifer erzeugten jedoch zu wenig Druck in den entscheidenden Situationen. Interessant wurde erneut die Schlussphase, in der die Mannen um Spielführer Martin Klimek das 24:24 nicht erfolgreich abschließen konnten. 26:24 hieß es für Brandenburg am Ende des zweiten Satzes.
Anstatt nun im dritten Satz keinen Zweifel darüber zu lassen, dass man es verdient zu gewinnen, wurden alle Aktionen nervöser – ohne Grund! Strausberg lag von Beginn an hinten und holte Brandenburg nicht mehr ein,


die einfach nur ihr Spiel durchzogen. Nach17 Minuten stand es 25:19 für den Gastgeber der das Erste Spiel damit gewonnen hatte. Der SV-Mühlenberg hatte diesen Kampf zuerst im Kopf verloren und danach auf dem Platz.
Brandenburg setzte sich im folgenden Spiel auch gegen den SV Energie Cottbus mit 3:1 durch.
Strausberg nutzte die Pause um Kraft zu tanken, um im letzten Spiel des Tages gegen Energie Cottbus endlich wieder Punkte einzufahren. Zur großen Freude von Strausbergs Trainer Rüdiger Horn eröffneten die Strausberger Mannen mit einer spitzenmäßigen Leistung den ersten Satz. Die schnelle 5 Punkte Führung wurde bis ins Ziel gehalten. Der SV Energie Cottbus hatte keine Chance den Satz zu drehen. Zu schnell und zu hart wurde über die Mitte, Außen und Diagonal angegriffen. 25:19 gewann Strausberg den ersten Satz. Im zweiten Satz fingen sich die Cottbuser. Ihre leichte Führung konnten sie auf 22:18 ausbauen. Strausberg konterte mit einer starken Aufgabenserie zum 23:22 Vorteil, konnte allerdings die Spannung nicht aufrecht halten. Auch die Möglichkeit beim 24:24, mit zwei schnellen Punkten den Sack zu zu machen wurde nicht genutzt. Also stand es nun 1:1 nach Sätzen. Im dritten Satz zeigten beide Mannschaften Biss und Kampf, allerdings lies der SV-Mühlenberg den Cottbusern den Vortritt. 20:25 ging der 3. Satz verloren. Strausberg kämpfte im vierten Satz erbittert um jeden Punkt. Die hohe Eigenfehlerquote im Aufschlag wurde gut ausgeglichen, so dass der Satz knapp 25:22 gewonnen wurde.
Im alles entscheidenden Tie-Break legte Lars Bethin eine saubere Aufgabenserie hin, die untermauert durch gute Blockarbeit eine 5:0 Führung bedeutete und bis zum 2:7 gehalten werden konnte. Dann versagte der SV-M in allen Bereichen und ließ die Cottbuser rankommen. Beim 9:9 übernahmen die Cottbuser die Führung bis zum Schluss von 15:12. Geschlagen verließen die Mannen um Kapitän Sven Stummer den Platz, in der stillen Hoffnung jetzt genug Lehrgeld gezahlt zu haben, um in der Saisonzwischenrunde die Nervenstärke zu besitzen, Siege zu erringen. (tm)

Abbildung: Archivbild -

Tabellenstand nach dem 12.11.11

SV-Mühlenberg Strausberg zu Hause düpiert


Die erste Herrenmannschaft des SV-Mühlenberg verliert vor eigenem Publikum 0:3 und 1:3, gegen den 1. VC Wildau und die BSG Eisenhüttenstadt. Der 1. VC Wildau bleibt nach dem 3:2 Sieg über die BSG weiter Tabellenführer.
Mit großen Zielen sind die Mannen um Kapitän Sven Stummer in die Saison gestartet, wovon am vergangenen Punktspieltag nicht mehr viel zu sehen war. Das Trainingslager, das in der kurzen Spielpause vor 2 Wochen unter reger Beteiligung durchgeführt wurde, konnte das Team an sich noch nicht zusammenschweißen. Es wirkte zuweilen, als spiele jeder Strausberger doch mehr für sich, als für die Mannschaft. Im ersten Spiel gegen die Gäste aus Wildau, die ungeschlagen an erster Stelle der Tabelle stehen, konnte der SV-M dennoch zeigen, dass auch diese nur mit Wasser kochen. Der erste Satz ging mit 25:17 eindeutig an die Gäste, weil die Mannen aus Strausberg beim Stand von 15:15 einfach nichts mehr auf die Beine stellen konnten.
Im zweiten Satz setzten abwechselnd Lars Bethin und Daniel Menne ihre Angreifer sehr gut ein, bei geringer Eigenfehlerquote. Beim Stand von 23:22 verschlägt Strausberg den eigenen Aufschlag. Nach kurzem Kampf steht es 24:23 – Satzball für Strausberg gegen den Tabellenführer! Und dann fehlte, wie schon am letzten Spieltag, der Wille das Ding zu machen. Strausberg vergibt nachlässig und ohne Mut drei Punkte in Folge und verliert auch den zweiten Satz. Der dritte Satz war dem zweiten sehr ähnlich. Bis zum 22:21 für Strausberg gab es keinen klaren Sieger. Auf beiden Seiten wurden konzentrierte Aktionen durchgeführt. Dass nach diesem hauchdünnen Vorsprung 4 Fehler in Folge zum Satzverlust führten, ist daher schon sehr schwer zu verstehen. Der SV-Mühlenberg schaffte es erneut einfach nicht den Sack zu zumachen.
Das Unverständnis über den Satzverlust langsam vergessend, begann das zweite Spiel gegen die augenscheinlich schwächeren Eisenhüttenstädter. Die Gastgeber erkämpften sich eine Führung, die aufgrund einer Vielzahl sehr guter Angriffe sicher ins Ziel, dem Satzgewinn getragen wurde. Dennoch zeigten die


Gäste aus Eisenhüttenstadt, dass mit ihnen zu rechnen ist, weil sie immerhin 22 Punkte holten. Im zweiten Satz lief es dann anfangs noch besser für Strausberg. Die Außenangreifer Klimek, Gräber und Seelig zeigten ihr Durchsetzungsvermögen. Der zweite Satz startete wieder typisch für die Strausberger mit einem satten Rückstand von 1:5. Die Spieler schienen zwar auf dem Platz zu stehen, die Gedanken waren jedoch irgendwo anders. Erst mit den Aufschlägen von Heiko Fehling kam Strausberg zurück ins Spiel und ging in Führung. Der kurze Vorsprung wurde zaghaft gehalten bis zum 15:15. Die Eisenhüttenstädter gaben die Führung beim 23:22 für Strausberg ab. In den folgenden Punkten gelang den Strausbergern jedoch kein erfolgreicher Spielzug mehr und Eisenhüttenstadt hatte nach 3 Punkten mit 25:23 den zweiten Satz gewonnen.
Die Punktentwicklung des dritten Satz liest sich wie die des zweiten Satzes. Eisenhüttenstadt legt einen Punktstand vor und Strausberg gleicht aus, um die Führung sofort wieder abzugeben, anstatt auszubauen. Am Ende des Satzes werden dann noch mal alle Beine mobilisiert, der Rückstand grandios aufgeholt und kurz vor der Ziellinie verhungert der Strausberger Ehrgeiz kläglich, anstatt weiterzustürmen. Es stand 23:22 für Strausberg, als Eisenhüttenstadt durch Flatteraufgaben leichte drei Punkte machte und den dritten Satz gewann. Fassungslos verfolgte Strausbergs Trainer Rüdiger Horn den Spielverlauf und tat alles um seine Mannschaft angriffsstark aufzustellen. Selbst ein großer Wechsel, damit vorn 3 Angreifer sind, konnte den Satzverlust letztendlich nicht verhindern. Im vierten und letzten Satz fehlte immer wieder temporär der Biss im Strausberger Spiel. Strausberg spielte gut mit und vergab zum Schluss den Satz ohne ersichtlichen Grund mit 23:25. Das Problem des SV-Mühlenberg ist derzeit ein fehlender Mannschaftsgeist der in einem ultimativen Siegeswillen gipfelt, oder um es mit den berühmten Worten von Oliver Kahn zu sagen: „Wir brauchen Eier!“
Mannschaft Strausberg: Lars Bethin, Daniel Menne, André Gräber, Heiko Fehling, Phil Kochinka, Martin Klimek, Sven Stummer, Chris Tardel, Sascha Zamory, Dietmar Eisemann, Patrik Seelig, Trainer: Rüdiger Horn.
(eis)

Tabellenstand nach dem 22.10.2011

SV-Mühlenberg setzt Aufwärtstrend fort


Die underdogs in der Landesliga Süd sind erwacht und bezwingen die HSG Senftenberg 3:1. TSGL Schöneiche revangierte sich mit 3:1 gegen Mühlenberg für die Hinrundenschlappe.
Nach der wirklich „trockenen“ Hinrunde, nur ein Sieg, wollten die Mannen um Kapitän Sven Stummer endlich wieder Punkte einfahren. Die Gastgeber aus Schöneiche begannen das Auftaktmatch gegen den SV-Mühlenberg Strausberg sehr kontrolliert und erfolgreich. Die Weiterentwickelung war ihnen anzumerken. Die Strausberger machten es dem Gegner mit einer unterirdischen Aufschlagquote auch sehr leicht. Löblich dagegen war der Strausberger Schnellangriff der in 90% der Fälle sofort einen Punkt brachte und mächtig Druck erzeugte. Beim Stand von 20:15 für Schöneiche war der erste Satz quasi abgehakt und ging 25:17 verloren.
Im zweiten Satz bewiesen die Strausberger anfangs ihre Qualitäten, setzten über die Mitte und Außen einige starke Zeichen, aber konnten ihr hohes Tempo nicht konsequent halten. TSGL Schöneiche spielte nicht viel druckvoller als Strausberg, aber sicherer und effektiver. Und weil gewinnt, wer weniger Fehler macht, verlor Strausberg auch den zweiten Satz 20:25, durch zu viele eigene Fehler. Im dritten Satz drehten die Strausberger dann auf. Die Eigenfehlerquote war niedrig, im Angriff krachte es auf Schöneicher Seite und der Strausberger Block machte die Schöneicher Angreifer einfach nur „dunkel“. Der Satzgewinn bei 25:21 für Strausberg war damit wohl verdient.
Trotzdem war die Luft irgendwie raus, was im vierten Satz zu ansehnlichen Punkten für Strausberg aber dann doch nicht zu dem Erfolg führte. Schöneiche führte permanent und beendete den Satz 25:22. Der SV-Mühlenberg hatte sich gegen den Tabellenvierten sehr teuer verkauft und ein ansehnliches Spiel geboten.
Gegen die HSG


Senftenberg lief Schöneiche nur noch mit halber Kraft auf und zeigte mittelmäßigen Volleyball. Die HSG bedanke sich mit einem 3:1 Sieg, für diese schwache Kür der Gastgeber.
Der Satzgewinn der Schöneicher gegen Senftenberg sorgte jedoch dafür dass diese ihre Kraftreserven anreißen mussten, die sie für Strausberg aufsparen wollten.
Im ersten Satz lief es noch optimal für Senftenberg. Aus einem 2:6 Rückstand von Senftenberg, nur durch starke Angaben eine 11:6 Führung zu machen, flößt erstmal Respekt ein. Der SV-Mühlenberg gab sich aber nicht auf, kämpfte, arbeitete sich heran. Beim Rückstand von 19:21 für Strausberg sorgten sichere Strausberger Aufgaben und der Block für einen 23:21 Vorteil Strausbergs. Fast sah es so aus als wenn Strausberg wieder vor dem Satzgewinn verhungerte, als Senftenberg aufdrehte? Doch es war nur ein kurzes Intermezzo, dass Strausberg glücklich 26:24 für sich entscheiden konnte. Der Knoten war geplatzt. Im zweiten Satz blies Strausberg zur Jagd, allen voran Patrik Seelig, der mit seinen sicheren Aufgaben, das Absetzen ermöglichte. Beim Stand von 21:15 für Strausberg, konnte Senftenberg aufholen, ohne zu überholen. 25:23 heiß das respektable Ergebnis für Strausberg. Den dritten Satz erkämpfte sich Senftenberg mit 25:21. Es galt für Strausberg alle Knochen zu mobilisieren, um den vierten Satz den Senftenbergern abzutrotzen. Lars Bethin glänzte als Spielmacher beim SV-Mühlenberg und seine Angreifer dankten es mit schnellen harten Angriffen. Auch wenn der erste Strausberger Satzball (Aufschlag) mit viel Mut zum Risiko, leider am Netz hängen blieb, konnte der dritte Satzball erfolgreich verwertet werden zum 25:19 Endstand.
Der SV-Mühlenberg Strausberg hat damit die Zwischenrunde erfolgreich eröffnet und es scheint, als wenn der Knoten endlich geplatzt ist. (tm)
PS: Durch einen formalen Fehler ("14 Spieler auf dem Spielprotokoll") wurde das Ergebnis zuungunsten des SV Mühlenberg korriert- ärgerlich. (ck)

Abbildung: Licht am Ende des Tunnels? -

Tabellenstand nach dem 24.9.11

Die Angst vor dem Siegen


Der zweite Punktspieltag des SV-Mühlenberg Strausberg startet unter sichtbar schlechten Voraussetzungen. Die Strausberger fuhren stark dezimiert in die Lausitz. Lediglich ein Zuspieler stand zur Verfügung. Leistungsträger und wertvoller Diagonalangreifer Marten Riegenring verließ noch vor dem ersten Punktspiel die Mannschaft in Richtung Münster. Libero Johannes Baudach konnte verletzungsbedingt ebenfalls nicht spielen, unterstützte die Mannschaft aber als mitgereister Zuschauer. Das Vorhaben Klassenerhalt wurde damit auf eine kleine Probe gestellt.
Am ersten Spiel des Tages traten die Gastgeber, der Kolkwitzer SV gegen die WSG aus Buckow an. Die favorisierten Buckower taten sich in den ersten beiden Sätzen schwer die richtigen Akzente zu setzen, wodurch die Kolkwitzer mit 2:0 in Führung gingen. Im Verlauf des restlichen Spiels gelang es der WSG die folgenden Sätze zu gewinnen, sodass der Sieger des ersten Spiels Buckow hieß.
Nun war es an den Strausbergern mit den Mannen aus Buckow gleichzuziehen. Die Ansage des Trainers vor dem Spiel war eindeutig, es musste ein Sieg her um auch weiterhin eine gute Ausgangsposition in der Tabelle zu haben. Die Spieler des SV Mühlenberg versuchten die Instruktionen ihres Trainers umzusetzen und der erste Satz ging mit einer eher mäßigen Spielattraktivität an Strausberg. Es würde also im zweiten Satz eine Schippe mehr der sprichwörtlichen Kohle nötig sein. Die guten Vorsätze waren jedoch schnell verflogen und in Folge dessen kam Strausberg nicht über 20 Punkte hinaus. Im dritten Durchgang faste sich jeder der Strausberger Spieler ein Herz und die beiden Außenangreifer Klimek und Gräber setzten sich gut in Szene. Der Satz ging mit einem deutlichen 25:13 an Mühlenberg. Dies sollte eigentlich die Vorentscheidung sein. Der Sieg im vierten Durchlauf theoretisch nur noch reine Formsache. Bei Strausberg jedoch ging die Angst vor dem Siegen um. Die Kolkwitzer spielten sich


gegen schwach agierende Strausberger wieder zurück ins Spiel. Durch das 2:2 haben die Gastgeber die Uhren wieder auf Null gesetzt und der Tie-Break musste die endgültige Entscheidung bringen. Der KSV schlug auf und in einem Kopf an Kopf Rennen zog der SV Mühlenberg den Kürzeren. Kolkwitz gewann mit 3:2. Das Spiel erinnerte aber nur an eine der besseren Partien aus der Landesklasse. Um dem entgegen zu wirken, fehlte Strausberg an diesem Spieltag aber leider der entsprechende Kader.
Im letzten Spiel des Tages mussten die Jungs aus Strausberg gegen die WSG aus Buckow ran. Die Devise war um jeden Ball und Satz zu kämpfen denn diese würden vielleicht am Ende der Saison von großer Bedeutung sein.
Die Strausberger begonnen wie üblich sehr verhalten. Im Laufe des Satzes kämpften sie sich aber wieder zurück. Die beiden Newcomer Zamory und Tardel zeigten nach ihrer Einwechslung gute Aktionen. Der erste Satz ging jedoch trotz aller Bemühungen mit 23:25 an die Buckower. Im folgenden zweiten Satz war schnell klar wer die eindeutig bessere Mannschaft ist. Mühlenberg hatte kein probates Mittel um gegen die Aufschläge und Angriffe ihres Gegners etwas ausrichten zu können. Der zweite Satz ging ebenfalls an die Spielvereinigung aus Buckow. Der dritte Durchlauf hätte noch einmal eine Wende ins Spiel bringen können. Die Mannschaft von Strausberg verlor diesen aber, wobei die als parteiisch anmutenden Leistung der beiden Schiedsrichter aus Kolkwitz daran nicht ganz unbeteiligt war. Das Resultat ist ernüchternd und holt die Strausberger nach dem euphorischen Saisonstart wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Die WSG siegt mit 3:0 gegen den SV Mühlenberg und fährt einen Doppelsieg an ihrem ersten Punktspieltag ein. Strausberg verliert beide Spiele und muss für den nächsten Punktspieltag wieder auf einen vollen Kader hoffen. (tm)

Erfolgreicher Start in die Landesliga


Die Vorbereitungen auf die neue Volleyballsaison, war für alle Spieler des SV-Mühlenberg ein hartes Stück Brot. Kondition, Athletik und Taktik bestimmten die Trainingsinhalte der letzten beiden Monate der Mannschaft. Trainer Rüdiger Horn hatte die Mannschaft zur Höchstform trainiert und wollte am vergangenen Samstag zumindest einen ansprechenden Volleyball sehen. Zu Gast vor heimischer Kulisse waren der Aufsteiger aus der Landesklasse Süd der HSG Senftenberg und der TSGL Schöneiche III.
Im ersten Spiel gegen den HSG Senftenberg tat sich Strausberg anfangs schwer dem Gegner das Spiel aus der Hand zu nehmen. Erst der 5:10 Rückstand erzeugte den notwendigen Druck im Kopf, so dass nun wieder aufgeholt wurde, um fast gleichzuziehen. Der Druck entspannte sich und die HSG Senftenberg durfte wieder davonziehen – punktetechnisch. Die bis dahin gezeigte Leistung der Strausberger war gut aber trotzdem ausbaufähig, vor allem im Durchsetzungsvermögen. Mit 25:22 ging die erste Runde an die Gäste aus Senftenberg. Im zweiten Durchgang spielte erneut Lars Bethin zu. Beim Stand von 12:9 für den SV-Mühlenberg Strausberg funktionierte dann die Kommunikation nicht mehr. Punkte wurden verschenkt und im Schnellangriff konnte sich der SV-M einfach nicht durchsetzen. Beim Rückstand von 16:20 kam Sebastian Elischer für Lars Bethin. Die Mannschaft atmete kurz durch und zog dann noch mal alle Register bis zum 21:25 Satzverlust. Der HSG Senftenberg war nicht die stärkere Mannschaft obgleich ein 2:0 nach Sätzen diesen Gedanken aufkommen lassen könnten. Nein der SV-Mühlenberg ist immer noch zu unkonstant im Abruf der Leistung. Dass es auch anders geht zeigte dann der dritte Satz in dem von Beginn an Elischer zuspielte und ganz besonders die Außenangreifer Gräber und Klimek glänzen ließ. Gegen die gut platzierten und harten Angriffe von Klimek war in vielen Fällen kein Block gewachsen. Eine blitzsaubere Gesamtleistung der Mannschaft resultierte in einem vernichtenden 25:13 gegen die Senftenberger und die Aussicht auf einen Tie Break. Unglücklicherweise verletzte sich Elischer kurz vor dem Ende am Knie, so dass er für den 4. Satz nicht zur Verfügung stand. Im vierten Satz waren beide Mannschaften


bis zum 9:9 gleich auf, dann zogen die Gäste langsam und unaufhörlich davon, um den Satz beim 25:15 beenden und ihren ersten Sieg der Saison einzufahren.
Im zweiten Spiel gegen TSGL Schöneiche III war die Ansage von Rüdiger Horn von vornherein „draufgehen und siegen“. Dass der Wunsch der Vater des Gedanken ist aber der Glaube Berge versetzen kann, wurde den Schöneichern im ersten Satz verdeutlicht, als sie zwar 18 zu 13 führten, jedoch noch 29 zu 27 verloren. Immer wieder setzten sich die Außenangreifer Strausbergs durch, nachdem sie perfekt in Szene gesetzt wurden durch das Zuspiel von Daniel Menne. Im Hinterfeld wechselten sich die beiden Liberos Stummer und Baudach ab und leisteten die notwendige Aufbauarbeit. Weiterhin war der Block vom extra aus Hildesheim angereisten Phil Kochinka erste Sahne und ließ den Schöneicher Angriff regelmäßig in das gegnerische Feld zurückprallen. Dieser Satzgewinn war wirklich verdient worden. Im zweiten Satz hatte der SV-Mühlenberg die Nase vorn, ohne sich wirklich abzusetzen. Einer Phase der Überlegenheit folgte immer eine kurze schwache Serie. Gemessen an der Leistung in der letzten Saison werden diese Patzer zwar kürzer, sind aber immer noch da. Der SV-Mühlenberg konnte den zweiten Satz für sich entscheiden, ohne im Rückstand gewesen zu sein. Der dritte Satz wurde sehr schwach begonnen. Ein 3:8 Rückstand lieferte den Strausbergern wieder einmal den Druck der notwendig war, um ordentlich nachzulegen. Die Auswechslung des Strausberger Zuspielers und der erneute perfekte Einsatz der Außenangreifer brachten die schnelle Wende und ließen die Schöneicher alt aussehen. Gegen die übermächtigen Angriffe von Martin Klimek, André Gräber und Heiko Fehling hatten die Schöneicher keine Gegenmittel. Besonders wichtig in dieser Phase waren auch die 7 sicheren Aufgaben von Lars Bethin. Strausberg ging bei 13:13 in Führung und konnte dann eine 3 bis 4 Punkte Führung halten bis zum Schluss bei 25 zu 22.
Damit hat der SV-Mühlenberg Strausberg einen beachtlichen Start hingelegt, bei diesem ausgeglichenen Spieltag, denn Schöneiche hat das Match gegen Senftenberg 3:0 für sich entscheiden können. (tm)

Bilder vom Turnier

Ein hochklassiges Auftakt-Turnier am 27.8.2011


Am vergangenen Sonnabend lud der SV-Mühlenberg Volleyballmannschaften der Landesliga und Brandenburgliga in die Sporthalle des Oberstufenzentrums ein. Insgesamt fanden sich 7 Mannschaften der Umgebung ein und durften sich auf einen interessanten Spielmodus mit zwei Gewinnsätzen a 25 Punkten freuen. Im dritten Satz wurde nur bis 15 gespielt der Zeit wegen.
Die Mannschaften sind schnell genannt: Rüdersdorf, SC Baume, Fortuna Kyritz, TuS Hohenschönhausen und Schöneiche II und III. Nicht zu vergessen natürlich der Gastgeber SV-Mühlenberg. In der Ansetzung wurden damit zwei Gruppen gebildet und jeder gegen jeden gespielt. In der Gruppe von Strausberg fanden sich Schwergewichte wieder, wie die Brandenburgligisten Schöneiche II, gegen die nur je 16 Punkte geholt werden konnten. Gegen die Gäste aus Rüdersdorf unterlagen die Strausberger zu 19 und zu 22, also relativ knapp. Lediglich gegen den SC Baume konnten zwei klare Siege zu 18 und zu 19 errungen werden.
In der Vorrunde ihrer Gruppe belegte der SV-Mühlenberg damit den 3. Platz. In der Darauffolgenden Zwischenrunde spielten die Gruppenersten und –zweiten über Kreuz, während der Rest in einer 3er Gruppe jeder gegen jeden spielte. Strausberg fand sich in der Gruppe wieder, konnte daher maximal 5. werden, wenn es gelang sich gegen Kyritz und Baume durchzusetzen. Im Spiel gegen den Landesligisten Kyritz war offensichtlich, dass die Mannschaft noch nicht konstant genug spielte, um den jungen Kyritzern standzuhalten. Es waren dabei überwiegend eigene Fehler, die dazu führten, dass Kyritz in Führung gehen konnte. Beide Sätze wurden zu 18 bzw. zu 21 verloren. Strausbergs Trainer Rüdiger


Horn war mit der Leistung und dem Siegeswillen der Mannschaft sehr unzufrieden, weil die normal mögliche Leistung der Mannschaft ausgereicht hätte, Kyritz zu schlagen, wenn da nicht diese Unkonzentriertheit wäre. Im zweiten Gruppenspiel unterlag Kyritz dem SC Baume. Mühlenberg konnte sich wiederum gegen Baume durchsetzen, so dass alle Mannschaften 2 Sätze und 2 Spiele gewonnen hatten. Es zählten nun die kleinen Punkte. Im hinteren Feld ergab sich damit die folgende Platzierung: 5. SC Baume, 6. Kyritz und 7. SV-Mühlenberg. Dieses Abschneiden der Strausberger war etwas ungünstig, aber gemessen am Nutzen war die Platzierung bei diesem Turnier von vornherein zweitrangig. Im Kreuzvergleich der Spitzengruppe gewann Schöneiche II gegen Schöneiche III und TuS Hohenschönhausen gegen Rüdersdorf. Im Spiel um Platz 3 konnte Rüdersdorf über Schöneiche III triumphieren. Den Schlusspunkt des Tages lieferte das Spiel Schöneiche II gegen TuS Hohenschönhausen auf dem zentralen Spielfeld. Die Mannschaften boten den Zuschauern dabei ein hochklassiges Match. Die Anstrengung war allen Akteuren deutlich am Gesicht abzulesen. Schöneiche II entschied den ersten Satz knapp mit 25:22 für sich. Im letzten Satz konnte der TuS Hohenschönhausen dem hohen Tempo der Schöneicher nicht mehr folgen und brach ein. Mit dem Endstand von 25:16 sicherte sich Schöneiche II den Turniersieg im ersten Strausberg Cup 2011. Der SV-Mühlenberg bedankt sich bei allen, die an Organisation beteiligt waren und vor allem den Damen des SV-Mühlenberg für ihre super Logistik und hofft die Mannschaften im nächsten Jahr wieder begrüßen zu können.
Die detaillierten Ergebnisse findet Ihr hier. (eis)

Abbildung: Trainer Rüdiger Horn -

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